Menschen führen

Warum soll ein guter Mitarbeiter/ eine gute Mitarbeiterin für eine Führungskraft arbeiten, die nur mit sich selbst beschäftigt ist?

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Forum Führung; Anif 09.2014

Die Lage

Viele Menschen meinen erfolgreich zu führen; sie betrachten oft nur ihre Sicht. Sie meinen, dass das formale Abspulen von Kommunikationstechniken und die Kenntnis mancher theoretischer Modelle ausreiche. Sicher kann das Beherrschen kommunikativer Techniken hilfreich sein und ist auch erfolgreich. Über die Kompetenzebenen des führenden Menschen wie Persönlichkeit, soziale Qualitäten, Umgang mit Emotion und Temperament und Empathiefähigkeit, sagt das nichts aus.

Gerhard Roth entwickelte ein Verständnismodell, das verdeutlicht, dass die kommunikatrive Ebene losgelöst von den Ebenen der Sozialität und Emotionalität funktionieren kann. Das erklärt, warum formal angewendete Dialektik, Fragetechniken oder NLP als Kommunikationsmodell oft erfolgreich ist. Der Preis ist hoch, denn der Mensch ist mehr als nur das Beherrschen von Techniken. Empathie ist so niemals aufzubauen. Sind die kommunikativen Spiele durchschaut, verliert diese Führungskraft das Vertrauen und in der Folge die Geführten. Es stehen ihr als Führungsmodule nur noch hierarchische Methoden zur Verfügung oder das spielen auf trivialen Motivationstechniken, die nur oberflächlich und nicht in das Innen des Geführten wirken. Folge ist, dass die Kommunikationspartner verunsichert sind, sich alternative Kanäle suchen oder ebenfalls ihr Spiel machen. Digital Natives spielen das Spiel kaum über längere Zeit mit. Diese Führungskräfte kommen den Unternehmen teuer zu stehen, da sie keine Kultur schaffen, wo engagierte Menschen zusammentreffen, um hohe Leistung zu bringen.
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Wolfgang Schneider hat von Führungskommunikation ein anderes Verständnis. Nur aktive Interaktion, Wertschätzung, Begegnung auf Augenhöhe und Klarheit ermöglichen Empathie und Vertrauen, die als Wachstumsboden für ein Commitment der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dienen können. Deshalb hat er speziell für Führungskräfte und Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen das integrative NLP entwickelt. Der ganze Mensch steht im Zentrum.
So schafft die Führungskraft den Raum der Leistung und Erfolg eröffnet, Nachhaltigkeit ermöglicht und Halt ermöglicht in einer Zeit, die von zahlreichen Unsicherheiten geprägt ist.

Emotion ist die Basis

Der Mensch ist Individuum und Sozialwesen: eine soziale und emotionale Persönlichkeit. Wird die kommunikative Ebene nicht mit diesen Bereichen verbunden, sagt uns schon Platon, dass Überzeugen nicht möglich ist. Das Überzeugen degeneriert zum Überreden und Kommunikation wird ein rhetorisches Scharmützel. Der Mensch verarmt, weil er nur auf materielle Inhalte hin reflektiert. Zunehmend verliert er sein Selbstwertgefühl. Führung degeneriert zu einem Abspulen von manipulativen Methoden. Diese erinnern mich an Empfehlungen von Dale Carnegie wie zum Beispiel: Kritik ist nutzlos und gefährlich. Hier ist der Mensch unfähig zu Kritik, denn Kritik ist ein soziales Korrektiv, ohne das keine Führung auskommt. ( siehe: "Wie man Freunde gewinnt.")

Nur ein Mensch und eine Führungskraft, die von Herzen spricht, wie es David Bohm forumlierte, erreicht den Menschen.

Das Problem

Sind Menschen nicht schon zu einem Computer degeneriert, der nur noch einprogrammierte Abläufe abspult, bemerken Menschen sehr schnell, ob dem Gesprächspartner etwas an einem liegt oder nicht. Der Hintergrund läßt sich nicht verstecken. Der Hintergrund bestimmt den Vordergrund. wie es Daniel Kahneman ausführlich beschrieben und nachgewiesen hat (Choices, Values, and Frames; Kahneman and Tversky). Das Innere (=Hintergrund) bestimmt die Wirkung der Persönlichkeit im Umfeld (=Vordergrund). Die Führungskräfte, die nur auf der kommunikativen Ebene agieren können, sind bei emanzipierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gezwungen, sich auf ihre hierarchische Position (legale Autorität) zu beschränken. Sie sind eine Fehlbesetzung, kosten Geld, das Sie nicht verdienen und dem Unternehmen noch mehr kosten, weil die fähigen und leistungswilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich verabschieden.

Die so agierenden Führungskräfte sind unfähig, eine Boden zu schaffen, der Leistung und Erfüllung für die Arbeitenden schafft. Empowerment und Diskursfähigkeit wird unterbunden.

Leistungsfähigkeit setzt Menschen voraus, die Selbstvertrauen entfalten, ihre Kompetenzen ausschöpfen und eigenverantwortlich denken und handeln. Aktive Interaktion und Selbstwertschätzung setzt Mut voraus. Und nur Führungskräfte die Mut haben, ermöglichen Menschen, die herausfordernden und leistungsorientierten Aufgaben umzusetzen, die der Markt und zielgerichtetes Business heute und in Zukunft erfordert.

Die Lösung

Die Lösung sind Führungskräfte, die in konstruktive lebhafte Interaktion mit den Teams treten und alle Beteiligten ermutigen, sich lebendig, kritisch und dynamisch auszutauschen. In diesem Klima entsteht der Unternehmenserfolg. Die strategischen Kennzahlen werden in dieser Umgebung lebendig.

Mut

Diese Führungskräfte haben den Mut zur Entscheidung und Delegation. Nur so kann die Führungskraft sich auf ihre originären Management- aufgaben konzentrieren.

Weshalb haben nach einer Umfrage von Adobe Systems nur 25 % der Menschen das Gefühl, ihr Potential auszunützen? Ein Grund ist sicher, dass viele Führungskräfte überfordert sind und den notwendigen Leistungswillen und die Kultur der Unternehmung nicht vorleben. Sie sind zu Systemagenten einer Institution degeneriert, die jedes Regen einer Idee bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kern eher erstickt, denn anregt, Mut und Leistung zu wagen.

Ist in ihrem Unternehmen der Mut Ideen zu äußern auch auf den Zettelkasten, der in irgendeinem Flur hängt, beschränkt?

Aktivieren Sie als Führungskraft den natürlichen Teil menschlichen Denkens und Verhaltens. Sie werden sich den Freiraum schaffen, dass Sie sich über ihre eigentliche Aufgabe Gedanken machen können und nicht im operativen Verwalten ersticken.

Menschen, die Mut zeigen, blicken optimistisch auf das, was möglich ist.
Um zu führen, sollten Sie drei Bereichsfelder betrachten:

1. Was sind die Demotivationsfaktoren?
2. Entsprechen die vereinbarten Ziele den Regeln der Machbarkeit und Handhabbarkeit?
3. Wie steht es mit den Wertschöpfungsketten und der Wirtschaftlichkeit der angeordneten Maßnahmen?

Der Mensch, der führt

Um anzuregen, braucht die Führungskraft Einfühlungsvermögen, als zentrale Ressource. Technologien reichen dabei nicht, denn sonst würden wir uns nur noch Roboterhunde und Roboterkatzen kaufen.
Haben Sie sich als Führungskraft einmal gefragt, wie Sie im Meeting intuitives Denken, Leistungsorientierung und Handeln anregen?
In Führungsseminaren der BS Akademie üben Sie die menschlichen und kommunikativen Bereiche einer integren und legitimen Persönlichkeit.

"Groth Mindset" ein Fremdwort für Sie?

Das integrative Selbstmanagement und integrative NLP regt Sie an, eine offene Grundeinstellung im Bereich Kommunikation zu erreichen. Simulationen und Szenariodenken ergänzen Führen durch Kennzahlen und Ziele. Mut wurde schon angesprochen. Steve Jobs wusste und glaubte, dass man kühne Ziele erreichen kann, wenn der Mensch Mut und Ausdauer besitzt.

Bereit sein, zu scheitern, setzt Mut voraus, bedeutet aber auch, dass die Führungskraft ein Klima schafft, das laufende Verbesserungen und mehr Erfolg ermöglicht. Edison war überzeugt,, dass jeder Fehlschlag ihn näher an sein Ziel, die Glühbirne brachte: und das bei schon 2000 Fehlversuchen (so zumindest sagt es die Legende). Eine entsprechende Feedback-Kultur und Kritikkompetenz sind eingie Grundlagen.

Die Leistungsmuskeln trainieren Sie in vielen weiteren Seminaren der BS Akademie. Chunking, Sleight of Mouth, Querdenken, Loslassen, Führen ohne Auftrag oder "Coaching, ein Fürhungsstil?" sind Beispiele. Dabei gehen die Seminare bei Wolfgang Schneider weiter, als die vielfältig angebotenen Bastel- und Eventkurse, denn er ist aktiv im Management, bei Veränderungsprojekten, Kulturverschmelzung, entwickeln von leistungsorientierten Interaktionskulturen und Umsetzung zielorientierter Organisationen im Vertrieb engagiert.

Frustrationstoleranz, bedeutet, die innewohnenden Energie frei zu bekommen und transformieren für neue Aufgaben. Das lernen Sie in den Seminaren Persönlichkeits bildenden Trainings, Meditation für Leitende, dem NLP Master oder den Seminaren: "Wie man sich Feinde schafft" oder Charakter ist (k)ein Handikap.

Human Centered Behavior lenkt die Aufmerksamkeit zu ihren Gesprächspartner. Sie aktivieren dessen Kreativität und erreichen dadurch eine sehr kreative Gesprächsbasis.

Und wie es weitergehen kann?

"Gelegenheit schafft Leistung". Schaffen Sie Gelegenheiten, um ihre Ziele gegen Widerstände durchzusetzen, lernen Sie in weiteren Führungskräfteseminaren und dem Seminar "die Macht der Metapher" die enorme Macht des Führens durch Worte.

Wolfgang Schneider und sein Team analysieren gerne, wie Sie die Punkte in ihrem Vertrieb, Management, der Unternehmung umsetzen. Dabei geht der Weg "Button down". Die Führungskraft ist der Multiplikator und hat Leitungsfunktion. Nur wenn Sie diesen Wert des Unternehmens lebt und an die Macht der Kommunikation und Interaktion glaubt, und diese auch beherrscht, werden Sie den Erfolg in noch ganz anderen Größenordnungen anstoßen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Sicherheiten vermitteln. Das bedingt Mut und Persönlichkeit der Führungskraft.

Rufen Sie uns an: +49 1755679685