Persönliche Marken-Entfaltung

Anregung seine persönliche Marke zu finden und zu definieren

Wolfgang Schneider öffnet kommunikative Räume
Räume eröffnen

Ausgangspunkt

Industrie 4.0 als vor allem technische gemeinte Betrachtung, wird in unserem Zusammenhang die Welt 4.0 der Menschubeleuchtet, um besonders die menschlichen Aspekte mit Sicht auf die Interaktionen in diesen Netzwerken in den Vordergrund zu spielen. Steuerungen der Welt 4.0 erfordern nicht nur neue Software, sondern verlangt auch vom Menschen und den Führungskräften ein Umdenken. Der Mensch muss sich anderen Verhaltensoptionen und Sichtweisen öffnen.

- Meinen Sie, dass Sie diesen komplexen Anforderungen einer "Industrie 4.0" mit ihren bisherigen Ansätzen beikommen, wo im Firmenalltag
schon erhebliche Schwierigkeiten bestehen, die digitale Welt Menschen zu vermitteln und hier die Möglichkeiten zu begreifen?
- Sind für diese Anfroderungen nicht neue Strukturen zu schaffen?

Das Umfasst die Unternehmung im gesamten ebenso, denn in ihr agieren nicht nur Maschinen und werden Produkte verschoben, sondern in ihnen und nach außen zum Markt hin interagieren Menschen, mit all ihren kommunikativen, emotionalen und sozialen Wesenheiten.

Industrie 4.0 bindet die Möglichkeiten "der Dinge" mit in das Netz und in die Wertschöpfungsketten ein.

Exkurs:
Ausführungen von Du Marais, Erich Fromm, Marx und Engels flammen wieder auf. Sie gewinnen für den heutigen Menschen an Bedeutung, zuerst nicht in der politischen Reflexion, sondern in ihrer menschlichen Dimension. Sie rücken in den Vordergrund, wenn man Personality Branding nicht nur als persönliches Vermarktungskonzept versteht (als das man das Konzept durchaus erfolgreich nutzen kann), sondern als einen weiterführenden Prozess, der einmal zum Wesen der Persönlichkeit führt und zum anderen den Menschen in komplexen Welten (Welt 4.0) zu stablisisieren vermag. In den Weiten der IT, des Web 2.0, einem Netz der Dinge und der Betrachtung, wenn all dieses verbunden ist, sich nicht ausgeliefert zu fühlen, sondern als Navigator in Richtungen zu leiten, wo das einzig Gewisse, das Ungewisse zu sein scheint, will Personality Branding einen Baustein liefern.

Definitionen

Personality meint: Persönlichkeit, Charakter, Austrahlung, (prominente) Persönlichkeit
Branding meint: Markenführung, Markenentwicklung, Markenaufbau, Markenpolitik
Marketing meint: Vermarktung


Personality Branding

ist wie ein Audit- Prozess, der wesentliche Facetten der Markenbildung auf die Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit verwendet. Der Prozess regt in Gegenwart und Zukunft zum Dialog an. Und entwirft einen Pfad, der sich aus der Zukunft ableitet und zur Gegenwart zurückführt.
Audit bezeichnet in dieser Verbindung ein Instrument zur systematischen Überprüfung und Gestaltung ihrer Marke (Persönlichkeit), um unter anderem mit Hilfe zahlreicher Fragen, Relevanz und Wirkung in der Umsetzung zu ermöglichen.

Unterteilt in verschiedene Phasen und Bereiche ermöglicht Personality Branding eine umfassende Untersuchung ihres persönlichen Status Quo, ihrer Umwelten und der Strategien, um Herausforderungen, Begehren, Optionen und Chancen aufzudecken und die personale Zukunft zu gestalten.

Hinterfragen Sie die Fragen und hüten Sie sich vor alten Gewohnheiten, wies mich ein guter Freund immer wieder hin. Althergebrachtes wird kaum die Tür zur Welt 4.0 aufstoßen.
Tradition ist ein Transformationsprozess, der das Bewährte in die Gegenwart trägt und dabei die Erfahrungen transformiert

Der Prozess ist nicht zwingend ein einheitliches Konzept als vielmehr Anstoß und Anregung zu einem laufenden Veräderungsprozess. Um der Marke ein Fundament zu geben, das sich wie ein Rhizom den Umwelten anzupassen vermag, geht der Prozess neue Wege.

Gründe

für den Audit-Prozess können sein, Klarheit für Entscheidungsprozesse zu Berufsbeginn oder im laufenden Berufsleben zu gewinnen, Neues zu erkennen, Bestehendes zu dynamisieren oder reflektieren, einen Weg zu etwas gänzlich Neuem zu wecken und die Möglichkeiten in der Welt 4.0 auszuloten. Für eine Unternehmung erweist es sich der Prozess als nützlich, seine Organistaionsstrukturen in betsimmten Geschäftsbereichen neu aufzustellen oder seine Fürhungskräfte auf die kommenden Aufgaben nicht nur technisch, sondern in den persönlichen Strukturen zu entwickeln.

Sie finden konkrete Lösungen, um Nachhaltigkeit neu zu definieren: mit Beweglichkeit, Einbezug des Marktes und seiner Menschen, flexiblen Freiräumen, Klarheit in der Dynamisierung und Individualisierung in einer vernetzten Welt.
Sie entfalten eine Markenpersönlichkeit, die in vernetzten Welten von Dingen, Prozessen und Menschen, trotz oder gerade wegen der vielen Schnittstellen und Vielfalt zielfokusiert navigiert.

Menschen werden sich auf kürzere Umrüstzeiten und laufende Kosteneinsparungen einrichten müssen. Die digitalen Beschreibungen und virtuellen Welten geben die Taktung vor, doch der Mensch kann der Komponist bleiben. Herkömmliche Persönlichkeitsentwicklungskonzepte greifen hier nicht.
Wer allerdings über die personalen Kompetenzen verfügt, wird in dieser Welt 4.0 mitspielen und die Regeln für das Spiel angeben können.

In vielen Bereichen des Mittelstands und größeren Institutionen verhält man sich - bis auf wenige Ausnahmen - wie gewohnt, eher abwartend. Mag die leitende Ebene, die notwendigkeit sehen, blockiert die mittlere Führungsebene, weil sie allzuoft mit internen Claim-Denken beschäftigt ist und über Absichtserklärungen und Meetingkultur nicht hinauskommt.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt jedoch in der Welt 4.0 auf neuen Ansätzen der Individualisierung, der Reduzierung der Kosten und Erhöhung der Marge (nicht nur durch Personaleinsparung), kürzeren Produktzyklen einschließlich Produktentwicklungszyklen, Qualität, Time-to-Market, Beweglichkeit. Tempo und Komplexität verlangen andere Einstellungen, Dialogfähigkeit und soziale Kompetenzen.

Es ergeben sich laufend neue Geschäftsfelder, die von Menschen bespielt werden müssen, um die Erfolge zu erschließen. Das setzt Menschen voraus, die in sozialen Netzwerken kommunizieren und in Echtzeit interagieren können, ohne die Zeit zu haben, lange zu analysieren. Es bdingt Menschen, die in Spannungsfeldern konstruktive Auseinandersetzung suchen, weil Sie wissen, dass Empathie und Konsens, nur über eine aktive Auseinandersetzung erreicht wird.


Das Schicksal wecken

Der Prozess beginnt damit zu verdeutlichen, was es bedeutet, in einem Zeitalter "Welt 4.0" zu leben.
Diese Veränderungsbetrachtungen sind nicht so neu, wie es scheint. Seit der Frühzeit der Industrialisierung, wird vom Menschen verlangt, sich laufend in allen Bereichen zu verbessern. Heute bedeutet verbessern, eine neue Beweglichkeit zu entfalten und Fähigkeiten zu trainieren, die die richtigen Fragen liefern, um die Prozesse anzustoßen. Vielfältige kommunikative Kompetenzen sind damit verbunden. es reicht nicht, nur formal Techniken der Kommunikation wie etwa NLP standardmäßig abzuspulen und zu trainieren. Mag die kommunikative Technik auch für sich wirken, in einer Welt 4.0 sind Menschen, die sich nur auf Techniken fokussieren, verloren. Sie vermögen kaum den Umfang und die neuen Qualitäten zu erfassen.
Hier sind Ansätze nützlich, die über die rein formalen und technischen Ansätze hinausführen. Den Menschen, denen das gelingt, werden auf den jeweiligen Ebenen der Unternehmung, wo sie eingebunden sind, mitspielen können.

Persönlichkeit "4.0"

Kommt das Glück zur Tür herein, stelle ihm einen Stuhl hin. Das setzt voraus, dass der Mensch das gegenwärtige und mögliche Glück erkennen kann, wenn es da ist.

Wie wäre es, wenn die Entwicklung "4.0" Glück bedeutet?
Wo ist das Glück genau für die eigene Person zu finden?
Welche Türen sind zu öffnen, um das "Glück" herein zu lassen?

Das Phänomen 4.0 zu verstehen, sprengt den Rahmen und das Ziel dieses Blogs. Kaufen Sie sich ein Buch dazu oder nutzen Sie das Internet.

Unter Persönlichkeit 4.0 verstehe ich einen Menschen, der in der Welt 4.0 handlungsfähig bleibt, sich mit den Ängsten einer Robotiesierung auseinandersetzt und für sich in dieser technisierten Welt seinen Freiraum für seinen persönlichen Erfolg findet. Dabei gilt es auch, die persönliche Wertschöpfungskette und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten zu erkennen. Der Personality Branding- Prozess ist eine Möglichkeit, sich nicht im Netz zu verfangen.


Strukturbeschreibung

Die folgende Beschreibung gibt eine Übersicht, in welchen Bereichen Fragen zu stellen und zu suchen sind:

I. Definitionsphase
II. Aktionsphase
III. Reaktionsphase

In diese Phasen ist der Prozess eingebettet, der in fünf Schritten erfolgt:

1. Konzeption
2. Kreation
3. Kommunikation
4. Handeln
5. Relevanz


Ausblick

Menschen lernen, in Netzwerken zu handeln; Tempo zu machen, ohne die Kontrolle zu verlieren; Wettbewerb im Sinn von Competition (Communication und Competition) zu verstehen; alterozentriertes Denken.

Wissen Sie was in einer solchen Welt 4.0 für Sie drin ist?

Führungskräfte

werden gefordert sein, in neuen Strukturen mit wechselnden Teams zu leiten. Natürliche Autorität, Kreativität, Spontaneität, Umgang mit Unsicherheiten und offenen Ausgängen, plötzlich aufblitzende Ressourcen im Markt zu nutzen, sind die Herausforderungen der zukünftigen Führungskraft.
Das verlangt andere Persönlichkeiten und Verhaltensweisen der Führungskräfte.
Prozess- und Systemdenken verlieren den elitären Anstrich, sie werden Alltag. Die neue Führungskraft braucht Offenheit für neue Wege, die Überzeugungskraft, um Dringlichkeiten klar zu machen und eine digitale Welt (4.0 oder mehr) zu vertreten. Es bedarf der Fähigkeit, die Komplexität zu überschauen und daraus eine Roudmap für das Team und Unternehmen in der aktuellen Lage zu entwickeln, ohne die Gesamtausrichtung aus den Augen zu verlieren. Den Menschen im Unternehmen muss die Führungskraft Richtung geben und effektiv entlang der Wertschöpfungskette anleiten, ohne Gewissheiten versprechen zu können.
Die neue Führungskraft braucht Mut. Sie hat individuelle Lösungen und Ideen zu entwickeln, mit denen Geld zu verdienen ist. Dazu braucht sie eine Vertrauensbasis, die wiederrum ohne Mut nicht machbar ist.

Bremsen

Es gibt mentale Schranken und institutionelle Hürden:

Führungskräfte und Mitarbeiter, die um ihre Pfründe bangen,
Menschen, die damit beschäftigt sind, ihr Claim abzugrenzen,
Menschen, die Einstellungen nachhängen, dass es beim neuen Management wieder so wie gehabt sein wird und in dieseer Zeit einfach nur Schaum schlagen,
Führungskräfte, die zwar Zielfokusiert sind, aber die Werte der Unternehmung nicht mit tragen,
Menschen, die das Potential nicht erkennen und an bewährten Prozessen hängen nach dem Motto: "Das war immer schon so",
Mitarbeiter, die nur nach Stellenbeschreibungen handeln und von der Führungskraft erwarten, laufend angeschoben zu werden,
Leitende, die nur ihrer Egomanie nachhängen und längst die Realität aus den Augen verloren haben...

Das sind einige Bereiche, die auf den verschiedenen Führungs- aber auch Leitungsebenen auftreten.

Coopetition

Wer allerdings den Wettbewerb im und außerhalb des Unternehmens neu definiert, die Chancen und auch Herausforderungen der digitalen Innovationen erkennt, das Netzwerk pflegt und den Mut hat diese Themen anzugehen, der wird das kommende Spiel mitbestimmen. So hat die Welt 4.0 eine riesige Chance für den Menschen, die bereit sind, sich zu öffnen, für die neuen Möglichkeiten .

Wie eingangs gesagt, bedingt es aber für die Persönlichkeitsentwicklung und auch zukünftige Trainings andere Herangehensweisen. Vermitteln von platten Sprüchen und simplifizierenden Regeln reichen nicht. Wer sich aber dem Prozess eines Personality Branding öffnet, geht den gewählten Weg.
Es ist kein schneller Prozess, der in 3 Tagen umzusetzen ist. Ist der Prozess aber einmal angestoßen, entfaltet und entwicklet sich die Persönlichgkeit autotelisch und autopoetisch.
Wer nur die Fassade aufhübschen will, kann sich den Personality Branding-Prozess sparen. Auch diese Menschen werden in die entsprechenden Bereiche geschoben.

Die Frage ist nicht, ob das alles richtig oder falsch ist. Die Zukunft pausiert nicht. Sie hat den Anfang in der Gegenwart. Für das Unternehmen bedeutet es, die Welt 4.0 als Chance zu begreifen und die Mitarbeiterinnen und MItarbeiter auf die neuen Aufgaben vorzubereiten. Das revolutioniert alle Bereiche: Produkte, Prozesse, Daten, Dienstleistungen, Verfahren, interne und externe Kommunikation. Das bedeutet Mitarbeiter zu haben, die fähig sind, permanent auf allen Ebenen zu kommunizieren. Mitarbeiter, die schnell umlernen und sich auf neue Situationen einstellen, anstatt erst einmal zu blockieren.

Wer den Mut aufbringt ja zu sich als Mensch und den Chancen zu sagen, wird mit Personality Branding gewinnen. Er wird sich zahlreiche Schnittstellen eröffnen: jetzt und auf dem Weg in die Zukunft

Das will gelernt werden und kann gelernt werden. Der Personality Marketing-Prozess ist ein Weg.

Fragen:

BS Akademie; Wolfgang Schneider: schneider@bs-akademie.de oder +49 175 5679685