Resilienz-Training: Doping im Büro?

Leistungsdruck, Versagensangst und Unsicherheit lassen Menschen zunehmend nach Lösungen der Selbstoptimierung suchen. Ist Resilienz die Antwort?

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Treppen führen hinauf und Treppen führen hinab...

Resilienz

Ziel der Gedanken sei, das Thema Resliienz zu beleuchten und Wege und Umwege zu zeigen. Dr. Steiner schreibt in Ihrem Buch Energiekompetenz, 2005, dass wir lernen müssen, sensibel für unsere Energie, unsere Befindlichkeit und unseren inneren Rhythmus zu werden, statt nur auf Uhr, Agenda und Zielsetzung zu sehen. Der Mensch ist ein beseeltes Ökosystem.... Selbstwahrnehmung sei der Schlüssel.

Resilienz Definitionen

Das "dict.com" Wörterbuch übersetzt resilent mit:

belastbar
robust
stabil
elastisch
nachgiebig
strapazierbar
widerstandsfähig
federnd
spannkräftig

Manche Autoren ergänzen: Achtsamkeit, Mitgefühl.

TÜV Rheinland zertifiziert zum Resilienz-Manager und versteht darunter:

- Vorausschauendes Management in einer VUCA Welt ( VUCA meint: Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity.)
- Wirkungsfelder resilienzfördernder Führungs- und Managementinterventionen
- Personale Resilienz und persönliche Wirkung
- Organisationale Resilienz
- Resilienz im interkulturellen Kontext
- Projektmanagement im Handlungsfeld Resilienz-Prozessmanagement im Handlungsfeld Resilienz

Teleologische Definition:

Was soll Ihnen Resilienz bringen?
Wo scheint Ihnen Resilienz brauchbar?
Wo scheint Ihnen Resilienz nützlich?

Dieses kurze Blitzlicht auf das Feld von Resilienztraining zeigt, wie umfassend und widersprüchlich der Bereich Resilienz ist. Er er reicht vom Mitgefühltraining bis hin zu einer ISO-Norm, die inneres Erleben zu zertifizieren versucht. Ob das gelingen kann, darüber mögen Sie reflektieren. Was sicher möglich ist, ist Menschen einen methodischen und brauchbaren Handwerkskoffer an die Hand zu geben. Doch wie immer, können Methode und Formate einen Weg öffnen, doch der Meister weiß, wann die Methode in den Hintergrund rücken kann.

Dabei darf in meinen Augen, die Technik nie Herr der „resilienten“ Praxis werden. Techniken sind immer Gewinnstrategien, und diese müssen sich der jeweiligen Situation (Achtsamkeit, Meditation..) beugen. Ein Methodenapriori ist nicht nur für die Wissenschaft tödlich, es kann es auch für ein Resilienztraining sein. Dennoch sollten Sie nicht von einer Methode zur anderen springen. Oft entwickelt eine Methode erst nach längerem Üben ihre Möglichkeit.

Resilienz und Salutogenese

Was "fehlende Widerstandskraft" im Business bewirken kann, hat Antonowsky schon in den 1980igern interessiert: Warum werden manche Menschen unter Druck im Arbeitsumfeld krank und andere nicht? Verstehbarkeit und Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit führen nach Antonowsky zum Kohärenzsinn/einem Kohärenzgefühl und das als Wirkung zur Gesundheit. Dabei umfasst Kohärenz sowohl ein Gefühl als auch damit verknüpfte gedankliche (kognitive) Abläufe.

1. Empfinde ich meine Welt als verständlich, stimmig, geordnet wie auch die Probleme und Belastungen des Alltags, kann ich in einem größeren Zusammenhang begreifen und ist folglich Verstehbarkeit gegeben.

2. Im Leben gestellte Aufgaben kann ich lösen. Ich verfüge über die notwendigen inneren und äußeren Ressourcen, um mein Leben zu meistern und kann diese bei aktuellen Problemen einsetzen. Das meint er mit Handhabbarkeit.

3. Zu wissen, dass es Ziele und Aufgaben im Leben gibt, für die es sich anzustrengen lohnt, erfüllt die Sinndimension.

Diese drei Punkte bewirken nach Antonowsky letztendlich Gesundheit. Möglich wird das, wenn wir annehmen, dass Körper, Psyche und Geist eine Einheit bilden. Dr. Schiffer hat zum Thema Salutogenese verschiedene Bücherund Artikel veröffentlicht.

Resilienz, ein mentales Dopingmittel?

Bekannt ist, dass manche Menschen nicht nur im Sport, sondern auch im Studium und im Beruf stimmulierende Substanzen nutzen, um ihre kognitiven Leistungen, Widerstandskräfte und Frustrationstoleranz zu steigern (Neuro-Enhancement). Resilienz scheint zumindest den Vorteil zu haben, nicht die negativen somatischen Nebenwirkungen der stimulierenden Medikamente und Substanzen zu haben. Aus diesem Blickwinkel scheint ein Training der Widerstandsfähigkeit durchaus sinnvoll.

Übungen, die die methodische Ebene verlassen, vermögen die Innergie (= psychische Energie) zu zünden. Ich folge hier Fromm, der überzeugt ist, dass Menschen grundsätzlich über eine psychische Energie verfügen und diese nutzen können, wenn das Ich stark ist.

Resilienz und Persönlichkeit

Reslilienz hat mit dem Selbst zu tun. Es ist das innere Wesen des Menschen und seine Mitte, aus der die (Widerstands-) Kraft erwachsen kann. Diese Innergie ist an die gesamte persönliche Disposition gekoppelt. Resilienz hat mit Spannung zu tun. Widerstand ergibt sich nur zwischen zwei entgegen gesetzten Polen, wie uns die Physik vor Augen führt. Widerstand bedeutet "gegen" etwas zustehen oder sich "gegen" etwas zu bewegen. Resilienz hat eine passive und aktive Komponente. Widerstand geschieht mir und ich kann Widerstand als "Gegengewalt" aktiv ausüben.

Was wäre ein Zuviel an Resilienz?
Könnte in einem Firmenkontext das bedeuten, dass die positive `Gegentugend` zum Beispiel operationales Spielen sein könnte (Näheres bei Schulz von Thun und Silke Seemann)?
Was könnte in Ihrem jeweiligen Kontext eine weitere positive Gegentugen sein?

Noch viele Fragen liegen mir auf der Zunge, doch diese zu diskutieren sei den Unternehmerforen der BS Akademie vorbehalten.

Resilienz-Training reicht sicher weiter als in manchen Veröffentlichungen und Büchern dargestellt und ist nicht im alleinigen Befolgen von Regeln und Ausüben von Methoden zu lernen. Ein nachhaltig erfolgreicher Mensch ist mehr als beherrschen von Techniken oder diese einfach standardisiert abzuspulen.

Resilienztraining kann Menschen- und Persönlichkeitsbildung sein.
Doch der Mensch mussreif sein, zuzulassen, sich einlassen und dazu niederlassen (ZEN, Dürckheimer). Das hat auch mit Haltung und Einstellung zum Leben zu tun (s.o.). Das fordert den ganzen Menschen. Und den ganzen Menschen fordern, bedeutet Resilienz in seiner psychischen, physichen, sozialen und spirituellen Wirkung zu erfassen. Aus diesem Spannungsfeld erwächst Innergie. Diese Innergie vermag eine Persönlichkeit zu formen und gestalten und Resilienz in all dden eingangs aufgezählten Facetten erstehen zu lassen.

Achtsamkeit und Resilienz

Achtsamkeit meint, dass man das Trommelfeuer der Erwartungen, die Flut der Eindrücke und Emotionen abschalten lernt, um wahrzunehmen, was ist. Resilienz erlebt wie Achtsamkeitsmanagement derzeit einen Hype. Wie Resilienz findet sich auch in der Achtsamkeit ein aktives und reflexives Moment: Ein Bedürfnis sich selbst im Verhältnis zu etwas zu betrachten und als aktives Moment, sich auch zu bewegen.

Scheinen derzeit bei Resilienz-Trainings eher Erkenntnisse der Kongitionspsychologie im Vordergrund zu stehen, zeigt sich bei Achtsamkeit, dass östliche Denkstrukturen sich in den Vordergrund spielen. Achtsamkeit ist am sibeten Platz im achtfachen Weg des Buddha. Damit sicher kein "Quicky", den mal so schnell in einem Tages oder Wochenseminar umsetzen kann.

Mitgefühl- und Perception-Driven-Training versuchen eine Brücke zwischen kognitiven und transzendenten Bereichen. Und haben sich nach meinen Erfahrungen in Unternehmen bewährt, so diese Ansätze näher an dem beruflichen Alltag orientiert sind.

Östlichen Betrachtungen eröffnen weiterreichende Möglichkeiten unter dem Blick auf Wirksamkeit im Unternehmen: Rewiring your Emotions: In der Achtsamkeits-Haltung erproben wir neuronale Plastizität. Widerstandskraft ist nicht nur gegen etwas zu bestehen, sondern auch zu lernen, etwas geschehehen zu lassen. Die östliche Betrachtung der Wirksamkeit steht gleichberechtigt neben der strategischen Sicht des Abendlandes. Nur wer beide Aspekte beleuchtet, wird in der Sitaution sich wirksam verhalten können.

Doch Achtsamkeit ist nicht realitätsfern. In einer überfüllten, komplexen Welt müssen Menschen (wieder) lernen, sich auch zu stärken, um in unsicheren Räumen erfolgreich navigieren zu können. Und bei Achtsamkeit geht auch um die Bewusstheit, dass die Welt auch so ist, wie Menschen sie konstruieren: durch Vorstellungen, Annahmen und Urteile. Und so trimmt Achtsamkeit das Bewusstsein auf das Jetzt: Es ist wie es eben ist.

Menschen lernen in den oben zitierten Trainings die Hintergrundmusik wahrzunehmen und die Zwischentöne zu erkennen. Reflektierte Menschen erfahren die Art so zu denken und die Weise adäquat kommunizieren. So vermag ein miteinander zu entstehen, das von Alterozentriertheit und oszillierendem Austausch getragen wird.

Welchen Einfluss mag Achtsamkeit auf unser Miteinander-Umgehen haben?
Wie vermag sich die Resilienz in einem Gespräch zu zeigen?

Wahrnehmen

Achtsamkeit als Teil des Resilienztrainings ist daran geknüpft, loslassen zu lernen und wahrzunehmen, was ist (s.o.). Der Persencing-Process beschreibt, wie Menschen ihr holistisches Denken aktivieren und zu einer neuen Form der Aufmerksamkeit, neuen Perspektiven und anderem Wahrnehmen von Problemen gelangen können. In einer Zeit permanenter Ablenkungen, eine nicht zu unterschätzende Fähigkeit. Dieser Prozess vermag Ihre Widerstandskraft zu stärken, weil Ihre Denkroutine unterbrochen wird. Das führt zur Anregung der Intuition und einem plötzlichen erkennen ganz neuer Lösungen oder Erschließen einer weiteren Verständnisebene.

So wird Ihre Kraft gestärkt, weil Sie ihrem Denken einen weiteren Raum einräumen.

Aus der Mitte leben

Weshalb suchen Menschen ihre Widerstandskraft zu stärken?

Nicht wenige Menschen erfahren sich als unter dem Anspruch einander widersprechender Forderungen stehend. Menschen fühlen sich von diesen inneren und äußeren Erwartungen hin- und hergerissen (manche zerrissen).
Solche Spannungsfelder entstehen zwischen dem Beruf und der Beziehungen, zwischen Vorstellung und Wirklichkeit, zwischen Wollen und Müssen, zwischen Sollen und Können. Folgt keine Orientierung aus der Mitte, tun diese Menschen wahllos das eine oder das andere ohne zureichende Begründung. Sie leben an der Peripherie und nicht aus der Mitte und so haben diese Menschen auch kaum Kraft, sich dem Außen zu stellen und aktiv entgegenzustellen.
Das Erfolg-Haben-Müssen wird zur fixen Idee, um über die innere Leere fortzutäuschen. Die Widerstandskraft degeneriert zum Selbstzweck und wird eher als Flucht oder Kompensation im Außen wahrgenommen, weil die sinngebend Mitte als Rückgrat fehlt. Das zeigt auch auf, weshalb Resilienztraining über einen methodologischen Handwerkskoffer hinaus gehen muss.

Exkurs: Primärtugenden

Ist Resilienz überhaupt möglich, so dem Menschen nicht die Primärtungenden bewusst sind?
Unter Primärtugenden verstehe ich: Die Zivilcourage, die Konfliktfähigkeit und den konstruktive Ungehorsam.

Diese Tugenden verwirklichen sich in der Interaktion. Sie sind aktiv und bedingen ein Wollen. Damit füllen sie den Widerstand mit der Kraft etwas zu wollen und nicht in fatalistischen Weise des sich Ergebens. Sie leben aktiv, neugierig, auf Ihr Ich hin reflektiert und lernen auch Widersprüchlichkeiten anzunehmen. Erich Fromm bezeichnet das als eine Qualität des authetischen Lebens.

Meditation als Resilienz-Training

Was wäre, Meditation als Ergänzung zu den Regeln und Curricula der Resilienztrainings zu sehen?

Nahwirkungen der Mediation können sein:

- optimistischere Einstellung
- innere Ausgeglichenheit
- steigende Konzentrationsfähigkeit
- beherrschen negativer Emotionen
- soziale Aktivität
- Wichtiges und Unwichtiges besser zu trennen
- größere Wachheit
- Wahrnehmung erweitern

Fernziele

- Selbsterkenntnis
- Selbstverwirklichung
- Intergation von Intellektualität, Emozionalität, Arbeit und Leben
- Individualität und Sozialität

Resilienz und Antifragilität

Resilienz ist angekommen. Doch ersticken nicht Resileinz oder Stabilitätsverhalten oder Robustheit der Menschen nicht jede Innovation? Geht es nicht darum zu lernen, Unsicherheiten ins Kalkül mit einzubeziehen?

Ist in Invovationsschmieden ein resilienter Mensch geeignet, denen Unordnung, Chaos, Unbeständigkeit und Unsicherheit nichts anhaben kann?

Hier kommt die Antifragilität ins Spiel: Nach N.N.Taleb profitiert Antifraglität von Unordnung und Unbeständigkeit. Ich kenne viele resiliente Menschen, doch wenn Sie mit komplexen und dynamischen Sachverhalten konfrontiert werden, versagen sie oder versuchen die Unsicherheit in geordnete Bahnen zu zwingen und verlieren so die immense Kraft, die diesen Dynamiken innewohnt.
So gleicht mir Resilienz eher einer Zustandsbeschreibung als dem Spielen auf einem Spielfeld und die jeweiligen Bälle aufzunehmen. "Resileinz erstickt Wachstums- und Evolutionsprozesse. Resilienz oder robust, ist resilent oder robust" meint N.Taleb in Antifragilität. Taleb stellt ein Dreierschema vor: Fragil - Reislienz oder Robustheit - Antifragil. Das Fragile ist auf Störungsfreiheit angewiesen, für das Resiliente spielt Störungsfreiheit wie Unordnung keine Rolle und das antifragile wächst an der Komplexität und Unsicherheit (Taleb a.a.O.). Nehmen Sie als Beispiel einen Irrtum. Im fraglilen Bereich sind diese selten. Ereignen sie sich, sind sie gravierend und irreversibel. Unter Antifragilität schätzt man Fehler als Entwicklungspotenzial.
Ein Beispiel aus dem organisationalen Bereich sei die hierarchische, Boss orientierte Sturktur (fragil), gegenüber dem Modell des organisationalem Spielen in heterogenen Teams (antifragil).

Hilft uns Resilienz, das nicht Greifbare, Unsichere, nicht zur Gänze zu Durchdringende vielleicht sogar einmal zu domestizieren oder zu bezwingen?

Ich bezweifle, dass das resilientes Verhalten bewirken kann. Doch wie viele Trends, bewegen diese Menschen, die sich wirklich darauf einlassen und nachhaltig üben und sie bemerken, dass, je tiefer sie eintauchen, es noch etwas gibt, das mehr zu sein scheint als blos robust und belastbar zu werden.
So ist z.B. das Wesen einer Meditation ein anderes als nur resilient zu werden.

Gerade im derzeitigen "Resilienz-Hype", scheint mir die Trilogie: fragil-resilient/robust-antifragil von Taleb, die Gespräche über die Residenz zu bereichern: Brauchen wir Resilienztraining oder ist im wirtschaftlichen Spielfeld nicht eine andere (antifragile) Sicht nützlicher und brauchbarer, um wirksam zu sein?
Ist Resilienz nicht einem flexiblen Verhalten gegenläufig?

Zusammenfassung

Welcher Weg für das Training der Resilienz sinnvoll und für ein Unternehmen auch machbar scheint, ob es eine Kombination sein kann, hängt von vielen Bereichen ab: Dem Betriebsklima, der Kultur des Unternehmens, der Organisation und letztendlich von dem Wollen des Unternehmens, etwas nachhaltig zu verändern und die Menschen zu befähigen, mit der Komplexität der Welt, den Disruptionen, der zunehmenden Unsicherheit und den Unwägbarkeit des Lebens umgehen zu lernen: beruflich wie privat.

Wollen Sie mit der Verhaltensweise vieler Menschen und Unternehmen brechen: "Lieber bekanntes Leid als unbekanntes Glück" (Corssen)?

Sollten Sie nachdenklich gestimmt sein, ist mein Ziel in diesen wenigen Zeilen erreicht.

Resilienz ist ein Thema, das unabhängig von zeitlich befristeten Modeerscheinungen, im Coaching und im Unternehmensalltag seit über 35 Jahren eine Rolle spielte. Heute erleben wir wieder eine Zeit tiefgehender Veränderung. Aus der Interaktion von Nanotechnologie, Biowissenschaften, Digitalisierung, Virtualität und gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Brüchen vermag etwas ganz Neues zu entstehen. Das fordert den ganzen Menschen. Wollen Sie bei Resilienz stehen bleiben oder einmal den Schritt weiter in die Antifragilität wagen? Suchen Sie einen Lehrmeister, der Ihnen den weiten Raum öffnet. Doch Sie sollten schwimmen können, bevor Sie in das tiefe Wasser gehen und da scheinen mir auch einzelne aufgezeigte Wege zum Thema Resilienz eine Möglichkeit.
NLP, neu und weiter gedacht, vermag hier auch geeignete Wege aufzuzeigen.

Wollen Sie mitspielen, sich mit der Innergie näher befassen, sprechen Sie mich zum Thema Reslienz und auch Antifragilität an, rufen Sie mich an oder mailen Sie mir: Wolfgang Schneider