Richtiges Zuhören

Für jegliche Gesprächsform und Konflikte gilt das Postulat: Richtig Zuhören.

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Ein-Ohr und Zwei-Ohr

Es ist erstaunlich, dass in unserer scheinbar so kommunikativen Welt Menschen kaum richtig zuhören können.

Das verwundert nicht, denn Menschen beenden die Wahrnehmung relativ früh. Wenn das Gehörte den eigenen Bedürfnissen und Erwartungen entspricht, beenden die meisten Menschen einseitig die Aufmerksamkeit und überhören oft wesentliche Details, die noch mit- bzw. nachschwingen. Nicht umsonst postuliert Platon in seinen drei Regeln zur Kommunikation: Richte die Aufmerksamkeit zum Anderen (alterozentriert sein).
Mag auch die digitale und virtuelle Welt eher flüchtig sein und nur die Oberfläche der Persönlichkeit kratzen, ein Mensch ist mehr und bedarf auch ein Mehr an Zuwendung. Eine Art der Zuwendung ist das Zuhören.
Deshalb ist es der BS Akademie und Wolfgang Schneider unabdingbar in den Kommunikationsausbildungen (z.B: Businessverhandlungen; Schwierige Gespräüche führen, der NLP Practitioner-Ausbildung, die am 27.09.2014 beginnt) ein wesentlicher Punkt, laufend die Wahrnehmung und aktives Zuhören zu schulen. Über das integrative Selbstmanagement reflektieren Sie auch ihre innere Wahrnehmung. Damit fallen Sie nicht so leicht auf die Spiele der Macht der Sprache oder der Macht der Metapher herein, deren Anwender darauf zielen, Sie zu überzeugen.

Zuhören muss gelernt werden.

Warum das so ist? Weil Menschen oft unfähig sind, alterozentriert zu handeln, in verbaler Interaktion sehen sich viele nur als Geber, für manche ist Kommunikation nur lustvoller Selbstvollzug. Wird Sprache auf Appell und Informationsfunktion zurückgenommen, erliegen diese Menschen dem Containerrealismus, wie es im Forum Die Macht der Metapher ausführlich besprochen wird. Auch im NLP Practitioner gehen wir auf die Metapher ein. Unterliegen Sie dem Missverständnis, es sei leicht herauszufinden, worin der eigentliche Kern der Botschaft eines Menschen bestehe, werden Sie täglich neue "Wunder" erleben. Manches Mal ist das in der Kommunikation nicht für Sie nützlich. Mit banalen Regeln "Lügen erkennen", ist es hier nicht getan.

Drei Weisen des Zuhörens

Geduldiges Zuhören
Mit Aristoteles wird geduldiges Zuhören als Tapferkeit verstanden. Nicht gemeint sind: resignierendes Dulden und Ungeduld. Es ist immer aktives Interesse Voraussetzung. Das kölnnen Sie üben, indem Sie erst sprechen, wenn 3 Sek. vergangen sind.

Genaues Zuhören
Versuchen Sie immer alle vier Botschaften in dem richtigen Verhältnis wahrzunehmen. Ungenaues Zuhören ist oft begründet in: Stress, Angstzuständen, Scham, Schuld, Mindergefühlen, Projektionen, Rückübertragungen, starker Emotion (Neid, Zorn, Liebe, Ehrgeiz..). In den Fürhungskräfteseminaren, dem NLP Practitioner, NLP Master und den Business-Coaching, geht Wolfgang Schneider auf die Phänomene ein, die im Hintergrund eine Rolle spielen.

Analytisches Zuhören
Analytisches Zuhören bedeutet schnell und sicher die sachlichen und logischen Voraussetzungen, Implikationen und Konsequenzen des Gesagten zu erkennen und mitzubedenken.
Was muss bei einer Aussage alles herausfinden, damit man sagen kann, der Satz sei zutreffend?
Was hätte es für Folgen, wenn der Satz wahr wäre?
Das sind Fragen, die in den Ausbildungen Business-Dialektik für Führungskräfte, Business NLP-Ausbildungen und den Seminaren "Überzeugen" kennen lernen und üben werden.

Rufen Sie an! Wolfgang Schneider hört Ihnen zu. Nur so sind seine maßge-schneider-ten Konzepte möglich.