Ruhe bitte!!!

"Eifer, Fleiß, Geschwindigkeit, laufende Bewegung und Lärmen sind geschätzte Tugenden. Wer still sitzt ist ein fauler Sack" (Wolf Lotter, Prof.Trimpop)

pause-groessenkorrigiert
Adesso Pausa!

Reden

"Viel reden, wenig sagen und nichts bewegen", scheint viele Bereiche des Geschäfts zu bewegen.

Überall wird geredet. Ein Meeting jagt das andere. Kommunikative Kompetenz scheint sich zumeist in verbalem "Blabla" zu erschöpfen. Wo bleibt die soziale, emotionale und personale Komptenz, die berührt? Wo bleibt die Persönlichkeit, die mitteilt?
Kann Dauerreden Interaktion zwischen Menschen sein?
Reden wird zum Grundrauschen.

Höre!

Wo bleiben die Stille des Hörens? Müssen Menschen nicht innehalten und sich zum Anderen hinwenden, um miteinander zu sprechen?
Nicht umsonst beginnt Benedikt von Nursia seine Ordensregeln mit dem Wort "Höre"?

Zuhören ist ein "Runterschlten" in den ersten Gang, das größere Steigungen ermöglicht: rauf und runter. Sie werden langsam, spüren die Zeit zu Reflektieren, Innehalten und einfach nur "Sitzen". Ganz Ohr, das Rauschen hinter dem Rauschen aufzunehmen. Das ist Kalibirieren auf höchster Stufe, wo der Andere oder das Andere aus dem Innen sich offenbaren kann.
Managen bedeutet Denken und Planen. Das bedarf der Freiräume von Events, Meetings oder von Vorzimmern durchgetaktete Tagesabläufe.

Like oder dislike reicht nicht aus. Es ist nur ein ein oberflächlicher Akzent. Wann haben Sie das letzte Mal einem Anderen bewusst zugehört? Wann gaben Sie sich eine Zeit der Ruhe, das Andere zu denken?

Viel Lärm um nichts

Kommunikative Hyperaktivität und lautes Kommunizieren wird oftmals mit Problemlösen und Erfolgreich-Sein verwechselt. Der scheint vorne zu sein, der auf der Klaviatur der Kommunikation im Fortissimo spielt. Problemlösung als "Schön, dass wir darüber gesprochen haben", ist allenfalls phatische Kommunion. Kaum in einem Meeting angekommen, hastet der geschäftige Mensch zum nächsten Meeting. Und das Problem? Es besteht weiter, obwohl man darüber ja gesprochen hat.

Ruhezonen des (fast) Nichts zu finden, scheint heute wieder mit Lärm zu geschehen: Ohrstöpsel oder überdimensionierte Kopfhörer auf und Musik an, bis dass das Gehör verstummt. Es ist wie Baulärm, der alles verschluckt.

Kommunikation als Entschleunigung

Rosenkranz-Beten, Mantras und Mandalas malen haben einen Sinn: sie wollen den Menschen zu seinem Zentrum führen, das entschleunigt und Ruhezonen im Geist eröffnet. Verschiedene Wege reflektiert WS in seiner Traumreise "Intergrativen Selbstmanagement", das viele Fragen an Sie stellt.

Kinder mit Aufmerksamkeitsdefiziten, lässt man Mandalas ausmalen, um sie durch diese Aktion zur Ruhe zu führen. Wie wäre es, wenn Sie einfach einmal den Blog ausdrucken und wie ich beobachtete, so manche im Meeting Gefangene "O´s" in einem Text ausmalen?

Alternativ, könnten Sie einfach innehalten, mittags einmal wirklich eine Pause einlegen, Etwas oder einen beliebigen Gegenstand betrachten oder ein Musikstück bewusst anhören.
Haben Sie die Oberfläche der Buchstabentasten ihres PC´s einmal genauer betrachtet?
Betrachten Sie, was sich so alles auf Ihrem Schreibtisch sammelt. Die Philosophie legt uns nahe, ganz alltägliche Dinge zu betrachten.

Der weise Zarathustra hat sich wie der heilige Benedikt oder andere frühe Mönchsväter in eine Höhle oder die Wüste zurückgezogen.
Was könnte ihre Höhle sein, die Ihnen Rückzug bieten kann?

Miteinander reden

Das einzige Wesentliche in der Kommunikation sei, zu verstehen suchen. Einmal sich selbst verstehen und den anderen Menschen zu hören.
Im Lärm werden Sie das nicht erreichen.

Fragen?
Abendforen geben Ihnen Möglichkeiten für eineinhalb Stunden aus dem Alltagslärm auszusteigen. Themen und Termine finden Sie auf der Webseite der BS Akademie.

Menschen beschweren sich über Kirchenglocken und stellen die Kirchglocken ab. Der Hahn kräht vor Lebensfreude und weckt den neuen Tag, die Kühe auf der Alm läuten, um gefunden zu werden. Doch all das ist Ruhestörung: Ruhe bitte!!!!
Und schon eilen die Menschen in den Arbeitsalltag und hasten wieder von Meeting zu Meeting von Meeting zu Meeting von Meeting zu Meeting

Das Wesen der Kommunikation ist nicht nur Informationsvermittlung, kommunizieren bedeutet vor allem, zu verstehen suchen. Einmal sich selbst verstehen und den anderen Menschen zu hören.

Im Lärm werden Sie das nicht erreichen.

Dem Kreislauf entfliehen

Das offene Gespräch am Ende der Diskussion finden, empfiehlt uns David Bohm. Ein Gespräch beginnt, wenn einer schweigt und hört: hinhört.
Gerne rede ich mit Ihnen, höre zu und versuche zu verstehen: 0049 175 5679685