Vision

Visionen, Basis erfolgreicher Zukunft

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Menschen ohne Vision ist wie Leben als Marionette.

VIsion

Viele Menschen hangeln sich, ähnlich einer Biene, deren Horizont nur immer die nächste Blüte erspürt, von Ziel zu Ziel. Das "Hangeln" von Ziel zu Ziel kann anstrengend werden. Laufend sind neue Ziele zu formulieren und zu kontrollieren. Zudem sind die meisten Ziele im Business von außen verordnet. Doch wer will schon gerne fremdgesteuert werden?
So werden Ziele einmal mehr und einmal weniger begeistert angestrebt. Es fehlt ihnen die innere Kraft, die Innergie und folglich Leidenschaft.

Visionen bewirken, dass ein Mensch sich vertrauensvoll in die Richtung seiner Träume bewegt und bemüht, das Leben zu führen, das er sich erträumt hat, er wird auf Erfolge stoßen, die er in gewöhnlichen Stunden nicht erwartet hätte, schrieb Henry D. Thoreau.

Visionen sind ein inneres Bild der Zukunft, die wir erschaffen wollen. Eine Vision ist nicht nur eine Idee, sondern ein brennender Wusch, eine innere Kraft, eine Hoffnung, ein Streben und eine Selbst-Verpflichtung. In den Träumen beginnt die (Selbst-)Verantwortung und somüssen wir prüfen, was wir wirklich wollen. Visionen sind der ganze Himmel. Ziele betreffen nur einen Ausschnitt. Eine Vision ist Leben und Leben ist lebendig. Somit lebt sie und entwickelt und entfaltet sich. Eine Vision schließt die Entwicklung der Persönlichkeit mit ein, deren Verwirklichung heiß ersehnt wird.

Entdeckung der Vision

Visionen sind immer da. Für manche Menschen ist die Vision ähnlich einer Sonnenfinsternis im Schatten. Wieder andere wissen sicher, wo sie hin wollen. Für beide gilt aber, es könnte noch klarer werden. Neue Facetten können entdeckt werden.
Das Wie ist auch schnell beantwortet: Alles Streben, das Menschen sich selbst näher bringt, führt näher zu dem, was man wirklich will und was man wirklich ist.

Der Weg zur Vision führt flußaufwärts. Erführt zur Quelle, wo das Wasser lebendig sprudelt.

Was treibt Sie wirklich nach vorne?
Sind der Treibstoff eher die materiellen Sehnsüchte?
Worauf bin ich stolz?

Wahrnehmen und Bemerken

Leben besteht einmal ganz pragmatisch aus Worten, Taten und Dulden. Wer sich von Ziel zu Ziel hangelt, wird bemerken, dass im Laufe der Zeit oft die eigenen und ursprünglichen Wünsche und Träume von der alltäglichen Praxis überwuchert werden. Plötzlich ist der Arzt nur noch Lasertechniker, obwohl er mit Menschen direkt arbeiten wollte oder der Sozialarbeiter erschöpft sich in Dokumentationen und Verwaltung, anstatt bei den Hilfesuchenden ganz zu sein. Die Führungskraft liefert nur noch Berichte und ist lediglich Kontrollorgan.

Wo blieb die ursprüngliche Begeisterung und Leidenschaft, die einen Menschen den Beruf auswählen ließ?
Wo ist die Welt, die den Menschen einmal berührte und über den Alltag hinausführte und hinaus getragen hat?

In ruhigen Momenten bemerken wir manchmal, dass da einmal etwas Weiteres und Mehr war und doch das täglich rotierende Hammsterrad hält uns gefangen.
Menschen wenden sich östlichen Philosophien wie Yoga oder den Lehren des Buddhismus zu, um Wege der inneren Sammlung zu finden. Ist es nicht erstaunlich, dass viele den Weiten Weg in den Osten gehen, wo wir diese Ansätze auch bei den Mystikern des Christentums vor der Haustüre finden?
Egal welchen Weg Sie wählen, um die Wahrnehmung zu schulen, solange Sie nicht die entsprechende Haltung dem Leben gegenüber finden, werden Sie das "Nu" (Hier und Jetzt) nicht erleben.

Dem ruhigen Geist ist alles möglich

Um also in uns hineinzuhören, ist es erforderlich, ruhig zu werden, um die leisen inneren Bilder, die in die Welt drängen, wahrzunehmen. Wer in einer getriebenen Welt des maximalen Umsatzes und Konsums und von Einzelinteressen getriebenen Entscheidungsprozessen erfolgreich sein will, braucht ein Leuchtfeuer; und keinen Hype oder lautes Lärmen.
Die größten zukünftigen Möglichkeiten erspüren die, die gegenwärtig sind. Presencing nennen Scharmer und Käufer diese Methode.

Scharmer verfolgt mit der Theorie U einen interessanten Ansatz. Zentraler Punkt ist, Achtsam zu werden, um zu erspüren und gegenwärtigen, was die größte zukünftige Möglichkeiten sein könnten. Eine Voraussetzung für die Vision. Der Egobezugsrahmen wird auf ein "Ökobewusstsein" zum Wohle aller erweitert. Dadurch wird auch das Umfeld der Vision mit einbezogen.

Bringen wir diese Ideen in die Visionsbildung ein, folgt eine andere Gesprächsformen. Normal geht die Zielbildung davon aus, dass etwas erreicht oder erworben wird. Das andere Objekt hat keine Gelegenheit zu einer Gegenrede. In multilateralen Ausrichtungen beinhaltet die Planung auch ein Reaktions- und Feedbacksystem. Diese Spannungen sind für eine Vision befruchtend.

Die daraus fogenden Szenarien der Zukunft, werden klarer, transparenter.

Innergie

Ziele sprechen den pragmatischen Teil des Selbstmanagement an. Visionen hauchen diesen Ausrichtungen Leben und Geist ein. Es ist ein Brennen wie beim Dornbusch in der Bibel: ein Brennen ohne zu verbrennen.

Visionen sind latent durch unsere innersten Wünsche schon vorhanden. Deshalb können sie in jedem Menschen entfaltet und entwickelt werden. Visionen wirken wie die Kraft der Sonne, die auch hinter der Wolke strahlt.

Selbstentwickler

Menschen sind Selbst-Entwickler Ihres Selbst. Ohne eigenes Wollen und Tun, wird jedoch nichts geschehen. Entwickelt sich der Mensch, strömt aus seinen inneren Haltungen und seinen Wünschen Energie: strahlend, Kraft spendend und andere Menschen mitziehend. Diese Kraft fließt in den äußeren Kosmos: beruflich wie privat. Das geschieht ausschließlich über den Menschen selbst. Ein Kick von außen kann allenfalls ein Anstoß sein. Gespielt wird selbst.

Der visionäre Blick ist der ganze Himmel, während das Ziel die Welt durch einen Strohhalm betrachtet. Die Vision enfaltet ihre Kraft immer. Wolken vermögen sie nicht zu entkräften. Die Visionsenergie ist stärker.

• Was sehen Sie, wenn Sie weit über ihre nahen Ziele hinaus sehen? Was wird dann sein? Was berührt?
• Worauf kommt es Ihnen im Leben wirklich an?
• Wo wollen Sie wirklich im Leben sein?

Uhren und Wolken

Ziele sind wie Uhren. Sie ticken im Außen.

Visionen sind wie Wolken. Wie diese sind sie ein schwer greifbares und sehr komplexes Phänomen. Sie umhüllen uns, bringen Leben in Form von Regen oder Tau; gleich dem Wetter ist es eine gigantische Dimension. Beruf, privates Leben, die finanzielle Situation, die Umwelt, ja das ganze menschliche Universum kann es bewegen. Es ist ein starker Wind, den man spürt, der allgegenwärtig auch in den kleinsten Winkel bläst. Er ist da, Menschen spüren ihn, doch sehen tun ihn sie nur in den tatsachlichen Auswirkungen.

Menschen ohne Vision laufen Gefahr, dass der Akku früher oder später unwiederbringbar leer ist. Die tragende Energie (Innergie) fehlt.
Oft vermögen diese energieentleerten Menschen, die nur noch Aufgaben abarbeiten, und nur durch einen fundamentalen Wandel ihre Energie wieder zurück gewinnen. Menschen mit leeren Akkus werden oft, so sinn-entleert, von Burn-Out betroffen. Menschen in diesem Zustand müssen einen langen Weg gehen, um wieder zum Burn-In zu kommen. Mit einem kurzen Klosterbesuch oder einer Woche Wandern in Südtirol ist das nicht getan.

Wolkenbilder

Als ich als Kind mit meiner Großtante und meinem Großonkel Wanderungen in der fränkischen Schweiz unternahm, blieben wir oft stehen, sahen zum Himmel und verglichen die Wolken, die im einen Augenblick ein Auto waren und im nächsten Moment ein Pudel, der wiederum ausfranste, sich transformierte, um nun in neuer Gestalt als Magier zu erscheinen. Mal waren die Bilder fast bedrohend und im nächsten Augenblick wandelte sich die Bedrohung in einen bunten Schmetterling.

Das Wolkenbilder-Spiel regt die Fantasie und Bilderwelt in unseren Köpfen an. Beginnen Sie den Himmel anzusehen und ihre Bilder von der Zukunft zu ersehen. Werden Sie zu ihrem eigenen Seher oder eingenen Seherin.
Es entsteht ihre wunderbare Welt, aus der ansprechende Bilder quellen.

• Welche ihrer "Wolkenbilder" haben besonders hohe Energie?
• Spiegeln ihre Ziele die innersten Werte wider?

Betrachten Sie die Natur. Pflanzen haben so lange Bestand, wie Energieaustausch in Form von Sauerstoff und Licht besteht. Dieser Austausch wird ermöglicht, weil ein Nichtgleichgewicht besteht. Die Pflanze braucht etwas, was Sie nicht hat. Um hier einen Ausgleich zu schaffen, öffnet sie sich zum Licht hin.

Was ist heute (Ist)?
Was ist Morgen (Soll)?

Aus diesem Spannungsfeld entsteht der Zug zur Zukunft.

Traum und Realität

Nachhaltigen Erfolg, erreichen Sie, wenn das Handeln den Modellrahmen verlässt. Nur wenn das Handeln von einer brennenden Idee (Vision) getragen wird, vermag es zu einem das Leben tragen Energielieferanten zu werden.

Die Vision ist wie ein ideales Traumbild in der Ferne. Aus diesem Bild leiten sich die konkreten Schritte und Ziele ab, die Sie zu Taten inspirieren und bewegen. Andernfalls wäre es nur eine Illusion, wie das Täuschungsbild einer Fata Morgana oder ein flügelloser Schmetterling.

• Wie wollten Sie Ihre volle Energie aktivieren, so Sie sich nur auf das Machbare konzentrieren?
• Wie sind im Vergleich Menschen, die einen ins Unendliche reichenden Blick haben?
• Erreichen Menschen das Großartige, wenn Sie die gleichen bleiben?
• Können Sie äußere Visionen aufbauen, ohne eine Vision der Größe und Meisterschaft von sich selbst zu haben?
• Haben Sie einmal in die Augen eines Menschen wie eines Senners oder Fischers gesehen, der in die Ferne blicken gewohnt ist?

Visionen begeistern Menschen. Sie lassen keinen Raum für Gedanken des Scheiterns. Sie geben Sinn und schenken das Vertrauen in der täglichen polarisierenden Welt sich dennoch aufgehoben zu fühlen. Menschen mit Vision kommen leichter in einen Flow-Zustand.

Wie ein Baum mit allen Zellen zum Licht strebt, so ist eine Vision wie die Sonne, die dem danach strebenden Menschen Wärme und Wachstum schenkt.

Versuchen sie sich ihren wirklichen Strebungen zu nähern, indem Sie die Fragen schriftlich beantworten:

• Worauf sind Sie stolz, was können Sie gut?
• Was sind Ihre Träume, Wünsche und Ideen für Ihr Leben?
• Welche Bilder passen dazu?
• Wie würden Sie das aufmalen?

Saint-Exupéry schreibt, „denn es ist die wunderbare Landschaft, die nicht dich selber, sondern ein verwandeltes Ich beherbergt.“
So regt eine Vision an, dass der Mensch selbst wächst und sein „Ich“ verwandelt. Vision ist Leben und wie jedes Leben entwickelt sich die Vision, indem der Mensch weiter geht. Das Bild ruht lange im Menschen und eines Tages ist es ausgetragen und kommt zur Welt und die Kraft ist so stark, dass es in die Welt bricht und nichts mehr den Drang halten kann.

Eine Vision wirkt selbstreflexiv, indem die Betrachtungen und Entwürfe der Bilder den Menschen zu sich selbst zurückführen. Aus einer unscheinbaren Larve wird eines Tages ein schöner Schmetterling, der mit Leichtigkeit in die Welt fliegt.

• Wann beginnen Sie zu fliegen?

Wie wäre es, wenn Sie sich hinsetzen und eine Collage Ihrer Vison aufmalen oder aufkleben?
Viel Spaß dabei!

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