Leidenschaft

Leidenschaft, Mut, Vision und Besessenheit

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Besessenheit

Leidenschaft

Leidenschaft ist ein stark bewegter Gemütszustand, heftige Zuneigung (Duden, Herkunftswörterbuch). Dieser Zustand ist zeit- und damit alterslos. Egal wie alt Sie sind, es ist nie zu spät, den eigenen Interessen und Leidenschaften zu folgen.

Das gelingt nur, wenn Sie Richtung in Ihrem Leben haben (Vision). Leidenschaft ist ähnlich dem von Mihaly Csikszentmihaly geprägtem Begriff: Flow. Die Phänomene des Flow beschreiben gut Facetten der Leidenschaft.
Leidenschaft ist auch eine milde Form der Besessenheit. Sie nimmt einen Menschen ein, fesselt, fasziniert. Das kann durchaus für Andere verrückt erscheinen.

Klare Zielausrichtung,
sind in dem Zustand zeitvergessen,
wissen um zeitnahes Feedback,
verlieren den Bezug zum körperlichen (Schmerzen werden weniger bewusst: Leiden-schaft),
Denken und Handeln verschränken sich,
Versagensängste finden keinen Raum,
das Tun wird autotelisch und
diese Menschen zeigen eine hohe Konzentration.

Doch ohne eine hohe fachliche Kompetenz kann sich Leidenschaft für ein Aufgabengebiet kaum zeigen..

Leidenschaft und Innergie

Leidenschaft ist der Brennstoff. Diese Kraft kommt aus dem Innen,(=Innergie). Leidenschaft vermag zu entstehen, wenn dem Handeln ein Grund voraus geht. Dieser Grund liefert den Sinn. Ohne Grund und Sinn, verbrennt der Dornbusch. Der biblische Dornbusch jedoch brennt, ohne zu verbrennen.

Leidenschaft und Kommunikation

"Das klingt gut, fühlt sich jedoch schlecht an." Diese Aussage höre ich öfter in Gesprächen. Es zeigt, dass Menschen hören können, was Ihnen die Intuition zuflüsstert. Hier macht sich das Herz bemerkbar. Viele Menschen jedoch hören die inneren Stimmen nicht mehr: zu laut und überdimensional wurde der Lärm der Welt.

Kommunikation bedeutet, nicht nur die äußere Kommunikation zu beherrschen, sondern ebenso aufmerksam auf innere Gespräche zu hören. Das ist die Stimme des Selbst, die gehört werden will und bei Missachtung das Ich "abstraft". Wir bezeichnen das im körperlichen Bereich mit Burn-Out, Verspannungen, Rückenschmerzen und im seelischen Bereich mit Sinnkrise oder "So-What-Syndrom".

Nur wenn Sie auch lernen, nichts zu tun, werden Sie Räume öffnen, wo diese Art des (inneren) Zuhörens sich Ihnen erschließt, meint der 12fache Weltmeister Michael Groß.

Zettelfanatiker

Menschen und Firmen, die die unmittelbare Brauchbarkeit von Ergebnissen als Kriterium für Erfolg oder Misserfolg nicht haben oder nicht sehen wollen, finden sich nach Jahren in einem Bereich wieder, wo das Nebensächliche plötzlich die Haupttätigkeit wurde.
Oft wurde ihnen nicht einmal klar, dass das ursprüngliche Ziel längst im Nirwana verschwunden ist und sie von der vordergründigen Faszination der Tätigkeit völlig eingefangen wurden.
Der zum Programmierer entartete Sozialarbeiter ist nur ein Beispiel. Der Arzt, der zum Lasertechniker degenerierte oder der Modedesigner, der nur noch Schnittbögen ausschneidet oder der IT-Techniker der nur Messestände auf– und abbaut.
Blicken Sie durch die Firmenlandschaften: Perfektionismus, der in Fanatismus ausartet, Apparatefexe und nur funktional kommunizierende Menschen, die von einem Meeting zum nächsten hasten, ohne sich den Zeitraum zu nehmen, das Besprochene umzusetzen.
Horkheimer meint dazu, dass dieser Konkretismus alle zu Rädern einer Uhr werden lässt, ohne den Sinn der Uhr noch zu erfassen. Und fährt fort, dass wohl übermäßiges Sicherheitsstreben und mangelndes Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten, diese Zielentartungen fördert.
damit sind wir wieder bei dem menschen, der eigenen Persönlichkeit, die es zu entwickeln gilt: egal in welchem Alter!

Haben Sie den Traumjob, der Sie langweilt?
Ist ihr Augenmerk nur auf das Geld und materielle gerichtet, was der Job Ihnen ermöglicht?
Stimmen ihre inneren Werte mit dem Beruf überein oder sind es die Werte, die andere dem Job beimessen??

Leidenschaft und Mut

Die eigene Leidenschaft zu entdecken erfordert Mut. Vielleicht bemerken Sie, dass der derzeitige, gut bezahlte Job gar nicht das ist, was ihrem inneren Herzen und Ihrer Vision entspricht. Mut ist die Voraussetzung für Vertrauen und das wiederum für glauben können. All das sind Qualitäten, die Ihnen die Begeisterung geben

Fragen Sie, was Ihnen wichtig ist?
Was wollte ich schon immer?
Weshalb haben Sie diese Ausbildung gemacht?
Wo und für was schlägt ihr Herz?

Mut ist der Schlüssel. Mut hilft Ihnen neue Türen aufzustoßen und zu entdecken, was dahinter liegt. Etwas Neues wagen, bedeutet auch, anderes liegen zu lassen.

Das erhält Ihre Begeisterung und Leidenschaft, auch miorgen noch Perspektiven zu finden. das ist herausfordernd, denn Sie müssen immer wieder neue Ziele definieren. da hilft Ihnen niemand. Das müssen Sie ganz alleine finden und identifizieren. Und es ist manchmal da, wo wir es gar nicht vermuten. Das dann aufzugreifen und unter Umständen wieder liegen zu lassen, bedarf des Muts.

Mut bedarf es auch, zu erkennen, dass viele tolle Ideeen nichts werden. das bedeutet nicht, dass die Idee schlecht war und so ist auch das Engagement nicht umsonst gewesen. Sie waren dabei. Viel schlechter ist, zu bereuen, nichts getan zu haben. Wer weiß denn sicher, wo der erste kleine Schritt hinführt. Gehst Du nicht, bleibst Du stehen, sagte Michael Groß.

Leidenschaftlich werden

Klären Sie:

Was können Sie gut?
Was ist Ihnen wirklich im Leben wichtig?
Was liegt Ihnen am Herzen?
Wofür wird man Sie bezahlen?

Erzählen Sie ihre leidenschaftlichen Zukunftsszenarien der Welt! Nutzen Sie die sozialen Netzwerke.
Führen Sie für ein Jahr ein Tagebuch, das festhält, was sich ereignet hat und was am jeweiligen Tag besonders gut war. Sie werden ein Muster nach einigen Monaten sehen, das ihr persönliches Erfolgsprogramm ist.
Es ist das, was Sie glücklich macht und erfüllt.

- Wo sind noch Möglichkeiten, mehr dieser Dinge zu tun?
- Wann ist der beste Zeitpunkt, diese Möglichkeiten zu finden?
- Welche Umgebung und welche Personen können als Ressourcen oder Mentoren dienen?

Trennen Sie sich von den Dingen und Menschen, die ihren persönlichen Herzensthemen entgegenstehen. Das meint nicht, sich von produktiven und konstruktiven Kritikern abzuwenden. Das meint mit dem Herzen zu hören.


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