Beziehungs- weise

von | Jan. 11, 2026 | Beziehung

Ziel sei, nicht nur mit dem Fisch, dem Seepferdchen oder dem Instagramclown eine Beziehung  aufzubauen, sondern aktiv in soziale Beziehung zu treten.

Beziehungs-Weise handeln

  • Viele Menschen klagen über bestehende oder fehlende Beziehungen. Wieso zeigen Menschen aber eher ein Verhalten, das sie voneinander entfernt, statt zusammen zu führen?
  • Wie kann man sich in einer erodierenden Begegnungswelt resonant bewegen?
  • Lebt der Mensch nicht intensiver, der sich nicht auf sich selbst zurückzieht, weil er Menschen eher begegnen kann? 

Weisheit sei…

Weisheit sei in dem hier beschriebenen Rahmen ein „Wissen, das aus der Pragmatik des Lebens folgt.“ Es ist eine Verhaltens- und Ausdrucksform gelebten und realisierten Lebens, das  die soziale Dimension eher mehrt als mindert.

Der so weise Mensch weiß um die Phänomene des Miteinander-Umgehens, wie zum Beispiel die Kommunikation, die Gruppenbildung oder Grenzhaftigkeit. Aus diesem Expertenwissen vermag er zu ausgewogenen Urteilen und Entscheidungen zu kommen, obwohl diese mit einem hohen Grad an Ungewißheit verbunden sind. Das bedeutet er weiß, dass niemals alle Folgen eines Tuns oder Lassens bekannt sein können.

Und dem weisen Mensch ist bewusst, dass  er dem „rechnenden Denken“ nicht ausgeliefert ist, wenn er das „besinnliche Denken“ mit einbezieht. Es ermöglicht uns, scheinbar nicht Zusammengehendes zusammen zu denken.

Wir sind nicht allein

Die Begegnung finde außerhalb der Innerlichkeit des einzelnen Subjekts (Menschen) statt. Dies sei nach Martin Buber ein schmaler Grad: „jenseits des Subjektiven“ und „diesseits des Objektiven“.

  • Wie können wir das menschliche Dazwischen zwischen Ich und Du gestalten, um Begegnung zu ermöglichen?

Der Mensch sei keine Insel. Der Neurobiologe Joachim Bauer zeigte uns auf, dass der Mensch auf Beziehung und nicht nur Individualität angelegt ist.

  • Wenn dem so ist, wäre es dann nicht weise, sich Gedanken zu machen, wie man Beziehungen aufbaut und sich in Beziehungen verhalten kann, um diese zu fördern?

Ein Freund meinte einmal zum Thema Beziehung: Wie wäre es, im Leben zwei Weisen des Seins zu sehen: einerseits sich selbst zu lieben, andererseits weise dem Anderen zu begegnen?

  • Was ermöglicht eine Beziehung, was der Mensch alleine nicht vermag?

„You can’t tango alone…“. Man braucht die /den Andere(n) und versucht den Tanz.., man führt sich gegenseitig, erspürt den gemeinsamen nächsten Schritt… Wirklichkeit wird zur Gemeinsamkeit und Gemeinschaft. (Heinz von Foerster)

Zusammen-Sein

Zusammen-Sein als Ergebnis einer Beziehung ist mehr, als wir zu sehen vermögen. Dieses „Wissen“ ist, obwohl es ohne Sprache stattfinden kann, nicht weniger real. Dieses Phänomen ist das „Herz“ einer Beziehung. Diese Art des Wissens ist unserer gewöhnlichen Art überlegen (Saunders). Fehlt diese Art des Wissens, erleben wir in Beziehungen höchstens einen funktionalen oder biologischen aber nie darüber hinausgehenden Bezug.

Es ist ähnlich der Sprache, wo sich mehr ausdrückt, als die Worte konkret aussagen. Eine Sprache enthält mehr als Wortform und grammatikalische Struktur. Dazu gesellen sich prosodische und interpunktive Komponenten. Neben die parasprachlichen Aspekte reiht sich die Körpersprache.

Dialogik

Der Raum des Dazwischen ist von den Polen Ich und  Du umschlossen. Die dialogische Begegnung  zweier Menschen findet zwar außerhalb der Innerlichkeit statt, verdichte sich selbst aber zu einem Raum der Innerlichkeit, schreibt Byung-Chul Han. Buber spricht vom Grundwort Ich-Du.

Dieses dialogische Verhältnis macht die Intimität und Geschlossenheit einer Zweierbeziehung deutlich: Zwei Blicke treffen sich sekundenlang, in neugieriger und zuerst bezugsloser Gegenseitigkeit. So das Du mir ermöglicht, das Ich zu erkennen, spricht das Du ja auch „Du“ von mir.

  • Wo begänne bei der Betrachtung des jeweils Anderen die Beziehung?
  • Was geschähe, wenn sich Singels um den Beziehungsmarkt selbst kümmerten, als das Geschäft den Vermittlerprotalen zu überlassen (näheres bei Karl Grammer)?

Principium Individuationalis

Wo das principium individuationalis einen nicht mehr so fesselt, sucht man ein Gleichgewicht zwischen sich und dem Anderen herzustellen, versagt sich Genüsse, übernimmt Entbehrungen, um fremde Leiden zu mildern, meinte Schopenhauer.

Das Zusammensein, das gemeinsame Leben, ist das, was das Menschsein ausmacht. Kognition  entsteht nicht dadurch, dass ich betrachte, sondern dass ich auch handle.

  • Wie steht es mit ihrem Mut zu handeln?

Miteinander: Ein Powerriegel

Verbinden wir uns (wieder). Menschen sind gut darin, das Zugestoßene gemeinsam durchzustehen. Im Gemeinsamen kann eine positive Energie entstehen, die Größeres und Neues eröffnet, das mehr ist, als seine Einzelteile zu bilden vermögen. Das Leitbild des Miteinander schafft uns Sicherheit, gibt Rückhalt und Zuversicht und schaffe nach Karl Anton in Gruppen ein ‚überschauendes Bewusstsein‘.

„Nichts stirbt von dem, was wird, sondern seine Teile zerstreuen sich hierhin und dorthin und es zeigt sich eine neue Gestalt.“ Philo von Alexandria etwa um 10 a. bis ca. 40 p.C.

Ein guter Weg miteinander in die Zukunft zu gehen, führe über Resonanz (Rosa), Dialoge (Buber, Bohm), konstruktive Dialektik, Selbsterkenntnis und ethisches Miteinanderumgehen (R.Lay) und interaktive Kommunikation (Watzlawick).

Nähe oder Distanz

Viele Menschen leben heute in einer Gesellschaft des Wettbewerbs und der Eigeninteressen. Trennung scheint das dahinterliegende Muster. „Mit einer neuen Beziehung kaufen sich Menschen die Trennung mit ein.“ Die Folge ist meist ein Gefühl der Entfremdung vom Anderen hin zum Individuum. Zugleich bewirken diese Phänomene ein gegenteiliges Bedürfnis: die Sehnsucht nach Verbundenheit, Zugehörigkeit und einem Miteinander.

Das Dilemma des heutigen Menschen ist: Er sehnt sich nach Berührung und will doch vor Verletzung und von Anderen besessen zu werden geschützt sein.

  • Können Sie Nähe selbst zulassen und den damit verbundenen  Kontrollverlust aushalten oder droht ein brührungsloses, steriles Zusammensein?
  • Halten Sie Beziehungen nur aus, wenn das Eigene klar geregelt ist?

Resonanz

Resonanz bedeute, in gemeinsame Schwingung zu kommen. Das gelingt wenn der Individualität eine innere Haltung gegenübertritt, die uns eher mit einem anderen Menschen, einer Gruppe oder der uns umgebenden Welt verbindet. 

Es geht um Unverfälschtheit, gefühlte Authentizität, Stimmigkeit, ehrliche Herzlichkeit (Freundlichkeit) und Streben nach menschlicher Nähe. Menschen streben nicht nach funktional gespielten Beziehungen und einem ausschließlich funktionalen Austausch. Resonanz gelingt in einer  Umgebung, die emotional ansteckt und „überwältigt“. Dann vermag ein Moment der Berührung und der Selbstwirksamkeit zu entstehen, der beide Seiten in Resonanz bringt.

Zwiefältige Wirklichkeiten

Martin Buber schreibt in seinem Buch ‚Das dialogische Prinzip‘, das Grundwort sei Ich-Du. Doch schon die Wortbeziehung ist zwiefältig. Du und Ich sind zwei Teile einer Ganzheit, die jede zwiefältige Haltung abstreift. Das bedeutet nicht, das Ich aufzugeben, sondern in den Raum zu treten, wo Ich und Du oszillieren (s.o.). Eine neue Wirklichkeit wird dem Leben eingehaucht: spannend und unberechenbar.

Beziehung sei kein Substantiv, sondern ein Tunwort. Und Wirklichkeit ist keine Seinsweise. Wirklichkeit besteht im Wirken. Und wo der Mensch in Wechselwirkung zwischen Ich und Du wirkt, entsteht die tiefste und kraftvollste Wirklichkeit. Das ist kein sich versenken, sondern als ganzer Mensch dem anderen Menschen und der Gesellschaft in aktiver Zwiesprache zu begegnen.

„Der Glaube, es gebe nur eine Wirklichkeit, ist die gefährlichste Selbsttäuschung“, schrieb Watzlawick. Und verhindert das nicht gelebte Beziehung?

Beziehung als Prozess

Bei Marina Rudyak las ich einen interessanten Gedanken. Die Chinesen sähen eine Beziehung als Prozess. Was sie im politischen Bereich beschreibt, erweitert das nicht auch den individuellen Raum? Einen ähnlichen Gedanken entwickelte Varga von Kibèd, der den Blick vom Unterschied des Einen und des Anderen in einem Prozess des gegenseitigen Austausches zu einem „Beides“ entwickelt.

Bei Rudyak stellt sich die Frage, wo lägen die Gemeinsamkeiten, obwohl beide die Unterschiede beibehielten. Für die Beziehung bedeutet das, Interessen zu finden und trotz der Gegensätzlichkeiten in Beziehung zu bleiben oder zu kommen.

Diese prozessuale Betrachtung einer Beziehung verlässt die Ich-Warte und blickt auf das sich entwickelnde Etwas, das sich lebendig aus dem gemeinsamen Suchen herausschält und tiefere Verbindung schaffen kann.

Aktive Interaktion

Wie soeben gesehen, entstehen diese (Beziehungs-)Wirklichkeiten, wenn Menschen sich in einer Beziehung aktiv begegnen (Watzlawick). Menschen interagieren grundsätzlich über Sprache. Ohne alterozentrierte Kommunikationsorientierung  und ein Einlassen auf den Prozess, werden sich Menschen weder Beziehungsräume im Beruf, noch im privatem Raum öffnen. Es bleibt meist eine Beziehung der Subordination, des einseitigen Zusprechens oder der Passung. In vielen Fällen geht es ausschließlich um gewinnen.

  • Wie wirkte sich eine rein funktionale Kommunikation auf Beziehungen aus?
  • Versuchen Sie die Wirklichkeiten ihres Gegenübers zu sehen?
  • Was wäre die Alchimie einer Beziehung? 

Zweier-Beziehung

  • Wann sind Sie jemanden wahrhaft begegnet?

„In der Zweierbeziehung vermag eine wahre Begegnung stattzufinden, wenn Körper und Geist stärker sind, als die Idee von dem anderen Menschen“, meint Charles Pèpin. Unerwartetes kann zufallen. Überraschende Weltsichten eröffnen sich.

Das ist kein Verschmelzen. Verschmelzen ist, sein Selbst aufzugeben ohne sich aufzulösen. „In der Liebe muss man die Zahl Zwei verstehen“, schreibt an anderer Stelle Pépin. Zwei beschreibt die Zweiheit und ist auch im Zwei-fel enthalten (Buber). Der Zweifel verweist auf etwas Anderes und Andersartiges, das sich der Wirklichkeit (Egozentrik) entzieht. Indemm der Mensch sich dem Anderen öffnet, wird er auch verwundbar.

Diese Andersartigkeit und die Unsicherheit vor dem Neuen bewässert den eigenen „geheimen Garten“ (Französische Redewendung). Verharrt man nur im eigenen Zimmer, vertrocknet das Innen (der Garten der Ressourcen). Nichts gedeiht.

  • Wie können Sie sich in dem Anderen und den Gegensätzen verorten?
  • Wie gehen Sie mit Überaschendem und Andersartigkeit um?

Befreiung

Aus der Zweiheit erwächst eine befreiende Kraft, die lebendige Begegnungen generiert. „Cogito, ergo sum“ (Descartes), weist nicht auf den Anderen. Descartes verkennt, dass Menschen einander brauchen, um selbst zu werden. Die Befreiung vom Ich gelingt, wenn wir handelnd in die Welt treten, uns begegnen und den Mut haben, die Maske fallen zu lassen. 

  • Was geschähe, wenn Sie sich in einer Beziehung vom Inhalt lösten?
  • Was liese sich entwickeln, wenn das gemeinsame Interesse nicht Grundlage der Beziehung wäre, sondern die Beziehung selbst das Interesse wäre?
  • Was geschähe, wenn Menschen mit Gelassenheit sich begegnen?

Zuhören

Zuhören bedeutet, Schweigen zu können. Zuhören bedeutet erst einmal: zu hören. Der Zuhörer muss aus sich selbst herausgehen und seine Vorannahmen aufgeben. Es gilt durch die Augen des Anderen zu sehen. Die Neugier im Dialog ist sicher nicht immer so befriedigend, doch sie birgt einen eigenen emotionalen Lohn (Richard Sennett). Und das gemeinsame Gespräch ermöglicht immer wieder andere Gemeinsamkeiten zu entwickeln.

Buber schrieb: „Trotz aller Ähnlichkeit hat jede …Situation,….auch ein neues Gesicht…. Die neue Situation erwartet von dir eine Antwort, die nicht im Vorhinein vorbereitet werden kann. Sie erwarte nichts aus der Vergangenheit, sie erwartet Präsenz, Verantwortung sie erwartet -dich…..“. 

Zuhören meint nicht, Mitleid zu empfinden (Tanja Singer, Matthieu Ricard, Mitgefühl). Der Mensch verbindet sich nicht mit seinen (eigenen), sondern mit den Gefühlen des Anderen. Spüre ich eigene Gefühle, habe ich die andere Person verloren (M. Rosenberg). Ihre Aufmerksamkeit ist woanders verortet. Bei Empathie versuchen wir, das zu hören, was der Andere sagt. Das bedeutet nicht Zustimmung. Das scheint oft verwechselt zu werden. Gerade wenn jemand provozierende Dinge sagt, oder eine andere Meinung äußert. Was dahinter beim anderen fließt, sind Bedürfnisse und Gefühle (Rosenberg).

Beide Menschen springen in einen See. Die sich konzentrisch vom jeweiligen Ich ausbreitenden Kreise, schlagen gegeneinander, wellen sich auf, und fließen weiter. Mit jeder Bewegung bilden sich neue Kreise.

  • Beobachten Sie diese bei einer Beziehung?
  • Hören Sie?

Giftige Sprache in Beziehungen

Wird die Sprache aus giftigen, eher trennenden oder Zustände beschreibenden Wörtern (Nominalisierungen) gebildet, wirkt diese Sprache eher weniger beziehungsfördernd.

Sprache denkt und dichtet nicht nur für mich, sie lenkt auch mein Gefühl, sie steuert mein ganzes seelisches Wesen, je selbstverständlicher, je unbewusster ich mich ihr überlasse, schrieb Victor Klemperer in LTI.

Giftige Worte werden unbemerkt geschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun und nach einiger Zeit ist die zerstörende Wirkung doch da. Wenn eine Person sagt, „ich mag Sie“, „wie geht es Ihnen“ oder Erwiderungen mit „aber,…“ verwendet, sind die Wörter meist nicht selbstschöpferisch geprägt. Es sind schon vorher tausendfach in Filmen, öffentlich vorgetragen oder in Begegnungen gehörte Worte, die Menschen unbewusst annahmen.

  • Wie sähe die Sprache aus, wenn die Beziehung  auf einer „biophilen“ Haltung  basiert?
  • Welche „Sprach-Metaphern“ finden sich in ihrer alltäglichen Sprache (Grassi, Lakoff)?
  • Welche Bilder schütten „Bindungshormone“ aus?

Beziehungs-weise

Beziehungsweise scheint ein Mensch, der die Kompetenz hat, Beziehungen zum wachsen und blühen zu bringen, zu pflegen und am Leben zu halten. 

Neugier und Offenheit, persönliche Haltung, Sozial-Sinn bei gleichzeitigem Individualismus, Emotion und Temperament sind einige Phänomene. Spannungen aus gegensätzlichen Polen fördern lebendige Beziehungen. 

  • Ist ihre Kommunikation anschlussfähig?
  • Ist die Haltung „Besitzen-Wollen“ beziehungsförderlich? 
  • Ist eine Beziehung ohne jegliche Berührung denkbar?
  • Was hält Sie ab, eine „berührende“ Beziehung einzugehen?

Unvollkommenheit

Mir begegnen Menschen, deren Eingehen in eine Beziehung auch mit „kommunikativer oder emotionaler Unbeholfenheit“ gelingen kann. Dieser Beziehungszauber entsteht jenseits Befolgen ritueller oder formaler Regeln. Diese Menschen haben Intuition und Elastizität, (überwiegend unbewusst) formale Grenzen auszuloten. Diese Menschen öffnen sch einfach und die Kraftquelle des Beziehungsprozesses beginnt.

Ein dynamische Beziehung können wir nicht erzwingen. Doch wir können uns bereit machen und uns von unserer überwiegenden Ich-Sicht lösen, um den Prozess zu zünden.

  • Wie könnte eine „Ordnung“ aussehen, die aus Unordung folgt (Order from Noise) und Beziehung ermöglicht?
  • Wo müssten Sie sicch hinbegeben

Ausblick

Die erwähnten Facetten sollen Sie anregen, Ihr Beziehungs-Kaleidoskop, zu drehen, um andere Sichtweisen, Perspektiven und Gedankenanstöße zu erhalten, die Ihnen ihre blinden Flecken vor Augen führen, um so ein wenig beziehungs-weise zu werden und ein Fingerspitzengefühl für ein Miteinander zu entwickeln. 

Ein neuer Ratgeber war nicht beabsichtigt. Viele Bereiche bleiben offen. Den Zauber und die Erfüllung die eine Beziehung Ihnen schenken kann, erfahren Sie nur, so Sie sich auf das Beziehungs-Spiel mit anderen Menschen einlassen.

Verlieren werden das Spiel die Menschen, die nicht mitspielen.

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