Erfolg und Persönlichkeit

von | Jan 20, 2021 | Persönlichkeit

Erfolg streben viele Menschen an. Fragen Sie verschiedene Menschen, werden sehr unterschiedliche und individuelle Antworten genannt. 

  • Was ist Erfolg und welche Phänomene und Eigenschaften zeichnen eine erfolgreiche Persönlichkeit für Sie aus?
  • Braucht ein erfolgreicher Mensch Charakter und Kultur?

Wie auf dem Bild bläst mitunter der Mistral in Südfrankreich stark in eine Richtung und man hat Mühe auf dem gewählten Weg zu bleiben.

Persönlichkeit

Was sind Phänomene und Eigenschaften einer erfolgreichen Persönlichkeit?

Persönlichkeit sei die Gesamtheit von längerfristig bestehenden, stabilen  Eigenschaften im Erleben und Verhalten eines Menschen. Beispiele für Eigenschaften wären, Intelligenz, Aggressivität, Geselligkeit, Leistungsmotivation, Sinn, Mut. Oft wird synonym Charakter, Naturell, Eigenart, Habitus, Temperament für den Begriff Persönlichkeit gebraucht. Gordon W. Allport beschreibt Persönlichkeit als eine dynamische Ordnung derjenigen psychophysischen Systeme im Individuum, die seine einzigartigen Anpassungen an seine Umwelt bestimmen.“

Persönlichkeit ist die Summe vieler zusammenspielender Eigenschaften eines Menschen. Einige ausgewählte Facetten, die Erfolg fördern, werden in diesem Blog angesprochen.

Erfolg

Ist ein Mensch erfolgreich, wenn er über Ansehen, Macht, Einfluss, Geld verfügt, dabei aber seine physische, psychische oder soziale Gesundheit und seine Beziehungen gefährdet oder zugrunde richtet?

Erfolg bezeichnet das positive Ergebnis eines Bemühens oder auch Eintretens einer beanbsichtigten oder auch zufälligen Wirkung (R.Lay). Ob zum Erfolg Persönlichkeit eine positive oder negative Rolle spielte, kann man nicht exakt bestimmen, so beides zu einem Erfolg beitragen kann.

  • Aber wer bestimmt das positive Ergebnis eines Bemühens?
  • Ist positiv nur das, was im Sinn einer leistungsorientierten Gesellschaft oder eines Unternehmens sich als (erfolgs-)wirksam erweist?

Die Kultur mit ihren sittlichen und moralischen Werten gibt eine Orientierung. 

Zufall

Trotz aller Beteuerungen mancher Erfolgstrainer in sehr leistungsorientierten Organisationen,  ist das Eintreten des Erfolgs nicht selten von Zufall oder doch wenigstens von einer Reihe zufälliger, das heißt nicht bewusst und gewollt eingesetzter Strategien abhängig. Viele erfolgreiche Menschen verdanken ihren Erfolg irgendwelchen Zufälligkeiten. Was der Mensch tun kann, ist, mit seinem Bemühen in Richtung auf den Erfolg (ein Ziel) hin, den Zufall zu verringern. Ein Rest an Zufall bleibt erhalten (Viktor Frankl und  Alfried Längle)

Irritationen

Je stärker ein Mensch blind dem Erfolgsprimat unterwirft, desto mehr ergreifen Zwänge vom Menschen Besitz. Er wird gelebt. Empfindet sich der Mensch in dieser Situation nicht als getrieben, beschreibt man den Charakter dieses Menschen als eine zentrierte Persönlichkeit.
Die Kultivierung der Persönlichkeit gewährleistet ein besseres Ergebnis. Die menschliche Persönlichkeit zeichnet sich durch seine Intelligenz, sein Kommunikationsgeschick, seine Fähigkeit Wissen zu erwerben und zu teilen aus. Sie designt sich zunehmend lsogelöst von Besitzansprüchen aus dem Aussen. Weshalb diese Eigenschaften nicht gleich verteilt sind, hängt mit typisch menschlichen Hindernissen  wie Machtstreben, Egozentrik, Besitzenwollen, sich Getrieben fühlen zusammen.  Diese Phänomene verringern die  Erfolgwahrscheinlichkeit oder beseitigen diesen sogar.

Erfolgsphänomene

„Erfolg macht krank“, sagt der Volksmund. Das stimmt nicht, meint Wolfgang Schneider und glaubt, nur der Erfolg macht krank, der auf Funktionalität, Brauchbarkeit und Regeln beruht. Der Mensch wird in diesem Menschenbild als reine Reiz-Reaktionsmaschine für materiellem Gewinn und ausschließlich äußere Anerkennung gesehen. Nicht wenige Unternehmen sind darauf ausgerichtet. Sie häufen für das Unternehmen und ausgewählte Mitarbeiter großen materiellen Gewinn auf, doch bleibt dieses Erfolgskonzept für ein Gros der Mitarbeiter ein Verlustmodell und ist grundsätzlich menschenverachtend.

Fünf Kriterien für einen personal und sozial „gesunden“ Erfolg haben Stephan R. Covey (Die sieben Wege zur Effektivität) und Leonard A. Sagan (Die Gesundheit der Nationen) in zwei grundsätzlich unterschiedlichen Studien herauskristallisiert. Sagan untersuchte die Langlebigkeit in Bevölkerungsstrukturen und Covey richtete sein Augenmerk auf erfolgreiche amerikanische Unternehmenslenker. Beide kamen annähernd auf deckungsgleiche Punkte.

  1. Selbstverantwortung
  2. Ich und Du
  3. Proaktivität und Mut
  4. Grundvertrauen
  5. Bewusstheit.

Diese Punkte sind Basis einer Persönlichkeit und zeichnen einen dynamischen Menschen aus. Erfolgsstrebender Mensch, der sich langfristig auch physisch und psychisch gesund erhält, wird an diesen menschlichen Qualitäten arbeiten. Die Persönlichkeit erfolgt dann von alleine.

Charakter

Charakter bezeichnet umgangssprachlich die persönliche Gesamtheit angeborener oder erworbener sittlicher  Eigenschaften eines Menschen, so sie eine gewisse Einheitlichkeit oder Stetigkeit im Verhalten und Handeln, Werten und Verurteilen zeigen. Charakter ist immer ein kommunikatives Ereignis. Kaum ein Mensch spricht sich selbst einen bestimmten Charakter zu. Er wird zugesprochen. Die Charakter-Eigenschaften können moralisch und sittlich gewertet werden. Insofern spricht man auch von einem guten oder schechten Charakter. So vermag Charakter Orientierung für den persönlichen Erfolg geben. Der Erfolg wird als persönliche Erfüllung und Zufriedenheit erlebt.

Vier Eigenschaften seien ausgewählt, die den Charakter einer  erfolgreichen Persönlichkeit auszeichnen.

  • Großzügigkeit,
  • Versöhnlichkeit,
  • Geduld und
  • Konzentration

Großzügigkeit

Großzügigkeit ist der natürliche, äußere Ausdruck einer inneren Haltung von Empathie und liebender Güte. Großzügigkeit bezieht sich nicht nur auf ein Geben im materiellen Sinne, sondern auch auf eine Großzügigkeit aus dem Innen. Großzügigkeit bricht das enge Korsett des Geizes und Neids auf, der alles für sich selbst behalten und horten möchte und anderen nichts gönnt. Der Geiz hindert uns daran, mit anderen zu teilen. Dies gilt nicht nur auf materieller Ebene, sondern auch im Sinne von emotionaler Unterstützung. Das bedeutet, bei allem Streben nach Erfolg nicht nur die kommunikative Ebene zu berücksichtigen, sondern ebenso die Sozialität, das Gefühl und Temperament.

Großzügigkeit nimmt unterschiedliche Formen an:

  1. Es geht um die Weitergabe von materiellen Dingen.
  2. Großzügigkeit bedeutet auch das Angebot der Freiheit von Angst, indem man Sicherheit und Schutz bietet.
  3. Sie ist ein Angebot von Begleitung, Rat und Orientierung, um die Situation aus mehreren Perspektiven zu betrachten.
  4. Und es geht darum, Zuwendung zu geben. So reduziert der Mensch durch die Erweiterung der Großzügigkeit seinen (ungesunden) Narzissmus und eröfnet sich, alterozentriert zu denken.

Großzügigkeit fließt so in jede alltägliche Aktivität ein und lässt den Menschen und die Beziehungen reifen.

Geteiltes Glück ist doppeltes Glück

„Geben ist mehr denn Nehmen“, beschreibt Prof. Adam Grant in seinem Buch. Offene Menschen teilen ihr Glück mit anderen. Das zeigt sich im Umgang mit anderen. Diese Menschen begegnen anderen freundlich, aufmerksam und aufrichtig. Diese Menschen öffnen das eigene und das Herz des Anderen. Sprich von Herzen, schrieb David Bohm in seinem Buch über den Dialog.

Menschen, die dem Anderen mit einem Gefühl der Arroganz und Geringschätzung begegnen, reduzieren die Zuwendung augenblicklich. Fatal ist, dass es oftmals unbewusste Signale sind, die diese Geringschätzung transportieren. „Die Akzeptanz eigener und fremder Würde muss ein unverzichtbares Element der Struktur „Lebenswelt“ in der Kommunikationsgemeinschaft sein, ansonsten degeneriert Kommunikation zu ethisch nicht vertretbarer Funktionalisierung“ (S.163 ff Rupert Lay `Ethik für Manager‘).

Das Wunderbare am Geben ist, dass das Gefühl nicht nur wohltuend für den Empfänger, sondern auch für den Gebenden ist. Je mehr man gibt, umso stärker genießt man das Geben. Umso erfolgreicher wird der Mensch, selbsterlebt und in seinen sozialen Auftritten.

Ehrlichkeit

Ehrlichkeit ist die Grundlage einer ethischen und (selbst-) verantworteten Persönlichkeit. Ohne Ehrlichkeit haben Menschen keinen Bezugsrahmen, keinen ethischen Kompass, aus dem heraus sie agieren können. Ehrlichkeit richtet sich einmal auf andere und auch auf uns selbst. Je mehr Ehrlichkeit, insbesondere gegenüber sich selbst der Mensch pflegt, umso stimmiger, kongruenter und authentischer wird er. Unsere innere Welt wird deckungsgleich mit unserem äußeren Verhalten. Der Andere kann uns vertrauen.

Ehrlichkeit und Transparenz fördern Respekt. Und dieser Respekt bezieht sich sowohl auf andere als auch auf den Menschen selbst. Wenn ein Mensch sich selbst gegenüber respektvoll ist, fällt es ihm leichter auch andere zu respektieren. Diese neu gefundene Ehrlichkeit und der gegenseitige Respekt machen Menschen vertrauenswürdiger und in der Folge erfolgreicher.
Schuldgefühle und Ängste können sich so reduzieren. So wird Ehrlichkeit zur Grundlage für ein gesundes, ausgeglichenes und glückendes Leben und erfolgreiche Interaktion.

Achtsamkeit

Achtsam sein, bedeutet nicht immerzu Grübeln (siehe bei Pia Callesen). Achtsamkeit bedeutet eine andere Art von Bewusstheit anzustreben. Bei Achtsamkeit ist die übende Person in einer beobachtenden Position und gleichzeitig betrachtet sie sich. Eine Qualität, die hilft, sich auch in komplexen Situationen orientieren zu können, weil man sowohl in der Welt ist und sie zugleich durch einen äußeren Blick beobachten kann.

Diesen Bewusstseinszustand zu üben, gelingt zum Beispiel mit Meditationen (Singer und Ricard). Sie helfen einen negativen und ungesunden Lebensstil zu vermeiden und ermöglichen Kurskorrekturen, sobald der Mensch sich auf seinen Weg zum Erfolg einmal in negative Lebensweisen verirrt.
Achtsamkeit führt zu einem Gefühl der Präsenz und befähigt zu einer umfassenderen Sichtweise. Alles Eigenschaften die beim Erfolgsstreben helfen, die Balance zu halten.

Versöhnlichkeit

Versöhnlichkeit eröffnet die Freiheit, Schmerz und Leid loszulassen. Sie befreit von Ärgergefühlen und unterdrücktem Schmerz, die wie eine dunkle Wolke über der Gemütslage schweben und den Erfolg verdunkeln. Versöhnlichkeit ist ein Lösungsmittel, das den Klebstoff löst, der die Selbstgerechtigkeit und Schwermut festhält. Auch das Gefühl „Ich habe Recht und du hast Unrecht“ weicht Versöhnlichkeit auf. Sie hacken eingefahrene Gedanken.

Wenn ein Mensch vergeben kann, erkennt er die Menschlichkeit und Fehlerhaftigkeit anderer an. Der Mensch wächst über sich hinaus. Menschen verfolgen (bewusst oder unbewusst) viele falsche und schädliche Absichten. Spüren Menschen jedoch Versöhnlichkeit, fühlen sie sich weniger eingeengt und weniger verärgert. Der Wunsch nach Vergeltung nimmt ab. Der Mensch entspannt sich und wird ruhiger. Auch Ängste und Besorgnis verringern sich. So kann sich das Herz öffnen. Zuneigung, Liebe und Empathie beginnen zu fließen.

Erfolg kann geschehen. Erfolg stößt einfach zu.

Geduld

Geduld ist im Wesentlichen die Einübung von Selbstbeherrschung auf der Grundlage von geistiger Disziplin. In erster Linie geht es um die Beherrschung von starken Emotionen.   Emotionen können einen Menschen beflügeln und auf der anderen Seite vermögen sie ihn hinabziehen, vergrämen und lähmen. Wer will schon einem Menschen begegnen, dessen Emotionen negativ sind?
Die Geduld ist ein Gegenspieler zur unkontrollierten Emotion. Indem die Geduld Emotionen abmildert, reift der Mensch, emanzipiert sich über ungewünschte Emotionen und stabilisiert die Persönlichkeit auf natürliche Weise.

Beschreibung des Begriffs Geduld

Geduld umfasst Tugenden von Toleranz, Langmut und Versöhnlichkeit. Seine tiefere Bedeutung ist die Fähigkeit, Leiden und Unmögliches zu ertragen. Die echte Geduld verlangt Stärke und Mut. Zur Disziplinierung des Geistes, als Qualität einer Persönlichkeit, brauchen Menschen Stärke und geistigen Mut (Tanja Singer). „Geduld erreicht alles“ (La paciencia todo lo alcanza), schreibt Teresa von Avila schon im 16. Jahrhundert in einem Gedicht.

Geistige Disziplin

Geistige Disziplin hilft, schädigende Lebensweisen, hier unkontrollierte Emotionen, einzuschränken. Geduld wirkt als Separator. Die automatische und reflexartige Reaktion auf die Emotion hin, wird unterbrochen.
Geistige Disziplin erfordert eine weiterreichende, ganzheitlichere Perspektive, die Zusammenhänge der Gesamtsituation mit einbezieht. Dies erweitert den Raum, sich von ungezügelten Emotionen distanzieren zu können.

Starke Gefühle entsteht oft aus einer tieferen, inneren Unzufriedenheit. Im Tibetischen wird dieser latente Zustand eines Mangels an Zufriedenheit und Reizbarkeit als „mi dewa“ bezeichnet. Es beschreibt einen allgemeinen Grundzustand des Unbehagens. Und diese Unzufriedenheit macht uns anfälliger für destruktive Gefühle. Und diese Destruktivität ist für zufriedenstellenden Erfolg kontraproduktiv.
Unzufriedenheit in unserem Leben ist der Brennstoff, der das Feuer destruktiver Gefühle, wie Wut, Feindseligkeit, Rache, Neid oder Hass, anfacht (siehe auch „Menschliche Destruktivität“ von Erich Fromm).

Bewältigung

Durch eine Meta-Betrachtung kann man entdecken, dass sich diese zerstörerischen Emotionen kontinuierlich selbst nähren. Je mehr sie genährt werden, umso stärker werden sie. Zur Bewältigung solcher sich selbst erhaltender destruktiver Kreisläufe hilft es, die Aufmerksamkeit auf das Innere und den „Seelengrund“, das Sein an sich zu richten, statt andere Menschen und schließlich die ganze Welt zu beschuldigen. Zugegeben, das bedarf der Übung und unter Umständen auch einer kompetenten Begleitung; und der Geduld.

Beharrlichkeit

Beharrlichkeit bedeutet, Ausdauer zeigen, auch angesichts von Widrigkeiten. Es ist wie die Blaumerle, die ihren Schnabel gegen den Wind stellt, je widriger die Umwelt wird (Rumi). Beharrlichkeit meint nicht Verbohrtheit als ein Zuviel an Beharrlichkeit. Beharrlichkeit verhindert, dass unser Leben von unseren Neigungen beherrscht wird, die uns an unseren Planungen hindern.
Ausdauer wirkt erfrischend, die zuversichtlich zu einem selbst sagt: „Ich kann das“. Mit dieser Zuversicht betrachten Menschen Sinn und Zweck und letztendlich ihr Leben neu.
Wenn ein Mensch angesichts von Hindernissen Beharrlichkeit zeigt und schließlich die vor ihm liegende, förderliche Aufgabe in Angriff nehmt, spürt er eine innere Zufriedenheit – und zwar unabhängig davon, ob er die Aufgabe letztendlich bewältigt oder nicht. Das ergibt ein Gefühl von Erfolg und langfristigem Sinn. Er erreicht Kohärenz.

Konzentration

Erfolgreiche Menschen haben einen konzentrierten Geist. Fokussierte Aufmerksamkeit oder Konzentration durchbricht die Macht der Ablenkung und sorgt für mehr Klarheit und Helligkeit des Geistes. Ein klarer Geist ist für Erfolg notwendig, denn unterbricht das Grübeln. Konzentration ermöglicht die Energien in eine gesunde Richtung zu lenken. Auf diese Weise werden Geist und das Innen stabiler und fokussierter. Diese ausgerichtete Kraft bewirkt Klarheit und Wirksamkeit, zentrale Fähigkeiten, die eine Erfolg auszeichnen.

Übungsmöglichkeit:

  • Wie wäre es, Sie betrachteten ein Bild, das Sie anspricht?
  • Wie wäre es, Sie hörten bei einem Waldspaziergang nur auf die Geräusche?
  • Nehmen Sie eine Rose und konzentrieren Sie sich nur auf den Geruch.

Fangen Sie mit der Kultivierung dieser ausgewählten Facetten der Persönlichkeit an. Sie verringern die Gefahr von „pubertierenden“ Verhaltensweisen gesteuert zu werden. Sie gewinnen weitere Glücksfacetten Ihres Erfolgs.

  • Ich bin erfolgreich.
  • Ich bin wertvoll.
  • Ich bin positiv eingestellt.
  • Ich bin zufrieden
  • Ich bin stolz auf mich!

Erfolg und Eudaimonia

Erfolg bedeutet auch, genießen können. Genuss kann auch eine politische Kampfansage an den normalen Menschen und die Rechthaber mit ihren Imperativen: „Du sollst!“; „Du musst!“  „Du sollst nicht!“, sein.

Menschen, die nicht genießen können, können auch die Früchte ihres Erfolgs nicht auskosten. Diese Menschen versäumen die Belohnung. Erfolg bedeutet auch, sich nieder zu lassen und gut für sich zu sorgen. Genuss meint nicht Völlerei im Sinne des Films „La Grand Bouffe“, vor der schon Augustinus in ‚De beata Vitae‘ warnte. Den Erfolgsgetriebenen entgeht der erfüllende, Lebensfreude schenkende Genuss. getriebene können nicht sagen: „Jetzt nicht“, denn schon steht das Nächste, das noch Größere an: Immer mehr ist der Imerativ.

Ruhen nach einem erfolgreichen Tun, „Labora und Ora“, legte uns schon der Heilige Benedikt (480 – 547) nahe. Menschen fassen in dieser Zeit der Ruhe und Besinnung wieder Kraft und säen den Samen für die nächsten Projekte aus, damit der Erfolg kein einzelner Zustand bleibt. Ihnen steht nicht nur wie den Erfolgsgetriebenen der Gott Chronos, der die mechanische Erfolgszeittaktung vorgibt zur Seite, sondern Sie bemerken den rechten Zeitpunkt des Handelns. Kairos der Gott der rechten Zeit begleitet Sie.

Erfolg und Mut

Als erfolgreicher Mensch, der selbstverantworteten Erfolg anstrebt, haben Sie die Wahl zwischen Risiko und Risiko. Nur Menschen mit einer gewissen Risikobereitschaft und dem Mut auch das Risiko einzugehen, haben eine Erfolgschance. Das meint nicht, sich plan- und ziellos in Wagnisse zu stürzen.

Dornröschen schlief 100 Jahre und wartete und wartete. Küssen Sie sich reich: Jetzt! Der lebenserfolgreiche Mensch wartet nicht 100 Jahre auf einen Prinz oder eine Prinzessin!

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