Mut ist ein Schlüsselfaktor

von | Jan 14, 2021 | Führung

Ohne Mut, können Sie nicht aktiv kommunizieren und spontan agieren.

Ein selbstverantwortetes, moralisches und sittliches Leben ist nicht möglich. Erst Haltung, Austrahlung, klare Ansagen jenseits irgendwelcher biedermeierischem Gedankenfurze in sozialen Medien zeichnen eine Persönlichkeit aus. Das bedarf des Muts.
Mut befähigt den Menschen primäre Tugenden zu leben: Zivilcourage, Konfliktfähigkeit und konstruktiver Ungehorsam.  Ohne den Mut zu primären Tugenden verkommen die sekundären Tugenden leicht zu Untugundenen. Viele Diktaturen und streng hierachisch geführte Institutionen stilisieren meist ausschließlich die sekundären Tugenden: Gehorsan, Disziplin, Fleiß….

  • Wo endet ein Zuviel an Gehorsam?
  • Was ist ein Zuviel an Disziplin?

Mut

Die Therapeutin Virginia Satir schrieb, dass Menschen, die bereit wären, Risiken einzugehen, auch wenn noch nicht alle Befürchtungen ausgeräumt sind, eher stimmig und lebendig wirken. Diese Menschen bleiben auch in Unsicherheiten eher handlungsbereit. Mutige Menschen handeln dynamischer, agiler in komplexen Zeiten. Das beeinflusst das Unternehmen, die Gesellschaft und das Privatleben.

Siedler; Pioniere

Im Management kursierte vor etwa 30 Jahren die Metapher von Siedlern und Pionieren. Dabei wird den Pionieren eher das Charaktermerkmal mutig zugeschrieben. Die Siedler machten es sich am oder hinterm Herd bequem. Bei ihnen steht Sicherheit und Geborgenheit im Vordergrund. Sich dafür zu entscheiden, bedarf auch des Mutes. Sie entscheiden sich für das Motiv Sicherheit. Brechen die Pioniere doch auch von einem festen Punkt auf, der Ihnen Verortung gibt. Doch die Pioniere trieb die NeuGier fort. Beide Verhaltensweisen werden gebraucht. 

  • Wann wird ihr Komfortverhalten (Siedler, eher weniger Veränderungsverhalten) grenzwertig und es wäre Mut angebracht, ihre Situation zu verändern?

Hype oder echtes Signal

Mut ist von blindem Aktionismus und Lärmen zu unterscheiden. Im Beratungsalltag von Veränderungsprozessen in Unternehmen begegnen mir oft zwei Handlungsweisen:

1) Manche Menschen verkriechen sich
und
2) andere Menschen zeigen Übereifer, der chaotisch in alle Richtungen zu stürmen scheint.

Produkte und Handlungsanweisungen schnell zu fordern oder den Druck  zu erhöhen, um schnellen Erfolg zu generieren, treffen wir heute oft als Standardrepertoir von Führungskräften an. Diese Fehlreaktionen zeigen mangelndes Verständnis der Wirkweise von Systemen und Unkenntnisse der Zusammenhänge in den Institutionen und Gesellschaft. Hier bedarf es Menschen mit Mut, zu reflektieren und wahrzunehmen, um zukünftigen Signale zu erkennen und zu entscheiden, wie man diese wirksam und situativ einbezieht. Das bedarf verschiedener neuer Methoden und Deutungsmöglichkeiten. Das gelingt Menschen, die sich dem Risiko stellen.

Maßloses Vorwärtsstürmen gleicht eher  kindlichen und pubertären Verhaltensmustern.
Sich dem Hype und auch dem Mob entgegen zu stellen und die wirklichen Stellsschrauben zu erkennen und dann auch gegen Widerstand zu vertreten, ist in der heutigen Kultur im öffentlichen Raum wie in Unternehmen ein mutiges Unterfangen. Allzuviele Menschen folgen unreflektiert simplifizierenden Slogans der Event-Animateure.

Mut als Innergie

Mutige Menschen bauen eine ungeheure Innergie auf. Sie rennen nicht gleich dem Lärm, Hype oder blinden Aktionismus hinterher, der ausschließlich einem äußeren Handlungsantrieb folgt.
Mut, der Mut macht und Innergie gibt, bedeutet, Ja zu einem personalen Leben zu sagen. Dieses Leben umfasst viele Dimensionen menschlichen Lebens: das physische, das emotionale, das soziale, das mentale, das intellektuelle, das kognitive, das religiöse, das sinnhafte… Leben. Dazu bedarf es eines anderen Mindsets. Dieser personale Deutungsrahmen gibt Orientierung und Hoffnung und das notwendige Brennen (Innergie).

Mut und Angst

Mut hat nichts mit Furchtlosigkeit und sehr wenig mit dem Fehlen von Ängsten zu tun. Der gesunde Menschenverstand, die menschliche Weisheit und das Lebenswissen lehren, Erfolgchancen und Aktivitäten mit Bedacht abzuwägen. Es bedeutet zu erkennen, was man verändern kann und was nicht zu verändern ist. Einer der unweisesten Sprüchen ist, es gäbe keine Grenzen. Was wäre eine solche entgrenzte Welt für ein Lebensmodell? Viele Menschen, die dem Prinzip „Grenzenlos“ folgen, verlieren sich in einem Ich-Ideal, das die Bodenhaftung und Realität verloren hat.
Es ist Mut gefragt, neue Wege zu gehen und agil nachzudenken, um für sich die rechte Relation zu finden.

Viele Menschen bemerken, dass Ihnen Ihre gewohnte Welt zunehmend entgeleitet. Unser immer kleinteiligeres Wissen scheint überkomplex, unregelmäßig bis nicht kalkulierbar geworden zu sein. Der Mensch braucht Mut, sich diesen Heurausforderungen zu stellen und er braucht Mut um weiter zu gehen denken. Er muss seinen Schnabel in den Wind und Sturm strecken, wie es die Blaumerle tut. Es ist der kleine Vogel, den Rumi und frühe christliche Mystiker oft besungen haben.
Ein billiger Retrolook, als blose Kopie, vermag den immanenten Wert des Originals nicht zu erfassen. Der auschließliche Blick zurück, wie auch der auschließliche Blick in die Zukunft, übersieht das Jetzt.

„Heute ist die gute alte Zeit von morgen“, formulierte treffend Karl Valentin schon vor 70 Jahren.

Mut und Risiko

Erfolgreiche Menschen wissen um den Gott Kairos. Er ist zuständig für die rechte Zeit. Mut und Risiko zur rechten Zeit eingegangen, ermöglicht Veränderungen, die Welten verändern: Welten im Kleinen wie im Großen. Ihr Preis dafür ist, Sie trauen sich, die Komfortzone zu verlassen. Mit einer neigierigen, sportlichen Einstellung werden Sie zur Höchstform auflaufen und den Schwarm verlassen. Sie entdecken Spielfelder, Sie geben neue Regeln vor und Sie vermögen mit mehrern Bällen auf mehren Feldern in Echtzeit zu spielen.

Mut in agilen Teams

Meinen Sie, dass Selbstverantwortung, Vertrauen oder Leistungsfreude ohne Mut möglich ist? Ich denke kaum. So sind auch neue Ansätze wie agile Teams und agile Unternehmen, VUCA, Kanban, Scrum oder Lean-Start-Up- Ansatz nicht ohne mutige Persönlichkeiten denkbar. es bedarf Mut zu sagen, wann diese neuen Organisationsformen geeignet und umsetzbar sind. Und es bedarf Mut, in neue Methoden und Prozesse einzusteigen, deren Ausgang offen ist.
Mutige Mitarbeiter, fand Welch, nützen Unternehmen mehr als solche, die aus Sorge, etwas falsch zu machen, gar nichts machen.

Mut und Kommunikation

Kommunikation verstehe ich mit Watzlawick („Menschliche Kommunikation“) als aktive Interaktion. Erst wenn wir in aktiv in Beziehung treten, gibt Kommunikation Sinn. Und dieser Sinn entsteht, indem wir interagieren und unseren „Sendeplatz“ verlassen. Das bedarf des Mutes.

Entscheidend ist, wer wie mit wem redet. Wissen, Verständnis und Begeisterung entsteht erst im Dialog (Miteinander reden) und entzündet sich an seinen Grenzen (Diskurs, Debatte, Diskussion).
Der Kern der Kommunikation bleibt, im In-Beziehung-Treten. Kommunikative Interaktion begleitet immer auch die Antwort. Über die Antwort tritt das Nichtwissen um die Welt des Anderen, in meine eigene Welt (Re-Entry). Weiteres finden Sie bei Dirk Baecker: Form und Formen der Kommunikation. Den Mut zu fassen, diese Ungewissheiten zuzulassen und mit herein ins eigene Denken zu nehmen, bedarf des Mutes: Es könnte sein, dass die Antwort eine andere ist und andere Gedanken herausfordert und an den Festen Ihres Lebensentwurfs oder den Unternehmensstatuten rüttelt.

Kommunikation ist riskant

Kommunikation trägt ein hohes Maß an Unsicherheit in sich. Sie lesen meine Zeilen und beobachten später, was ich „jetzt“ schreibe. Mein Tun hat keine Verbindung zu Ihrer Reaktion. So bleibt meine Kommunikation (hier in Form des Blog-Schreibens) sehr riskant. Sie beobachten die Worte und schriftlichen Aussagen anders als ich das tue. Sie kommen, so Sie sich mit den Gedanken auseinandersetzen, zu anderen Ergebnissen. All das führt dazu, dass ich nur annehmen und vermuten kann. Wissen kann ich das nicht. Ich brauche den Mut, meine Gedanken trotz der Unsicherheiten zu veröffentlichen. Das Spektrum der Reaktionen (Unsicherheiten) reicht von einfach in den Abfall werfen (Wegclicken), Löschen, Anfeindungen und Unverständnissen im Beruf, den Auftrag vom Kunden gekündigt oder gar nicht zu bekommen, Mobbing oder Abmahnungen bis hin zu Todesandrohungen.

Mut und „Agil Denken“

Die beweglichen Prozessabläufe und Denkstrukturen bedingen Mut aufzubringen, neue Wege zu gehen: in Organisationen, im Umgang miteinander, in der Betrachtung von Abläufen und in der Kommunikation mit sich selbst. Lineare Sichtweisen weichen den oszillierenden und vielschichtigen Prozessen. Sie werden andere Navigationsinstrumente brauchen, um in Zukunft handlungsfähig zu bleiben. Zu wissen, dass das zu lenren ist, macht Mut und so schenkt Mut Hoffnung.

Oftmals ist das Handeln nur die Reaktion auf Althergebrachtes, die das Alte nur konserviert. Hier gilt es mutig zu sein, der Realität in die Augen zu sehen und auf eine neue Ebene zu steigen, um wirklich eine Veränderung zu erreichen.

Menschen, die Mut zeigen,  halten den Blick offen, um die Strömungen einer Branche wahrzunehmen und sich in die wogenden Räume hineinwagen.  Das wird sich ungewohnt anfühlen und oft auch bleiben. Menschen, die über bewegliche Denkstrukturen und Mut verfügen, neue Wege wagen. Sie finden agile Konnektivität (Karl Weick). Ihnen begegnen neu  Anschlusspunkte in einer dynamischen Netzstruktur, die eher einer Schaumstruktur (Sloterdijk) gleicht.

Linearität

Popper wies schon früh darauf hin, dass Menschen den Mut aufbringen sollten, zu entscheiden, wann es sinnvoll sei, sich eher „durchzuwursteln“ (Die offene Gesellschaft und ihre Feinde II, 304ff). Das gelingt, wenn wir in einen Beobchterstatus wechslen. Es gilt zu entscheiden, wann der rechte Zeitpunkt ist, wieder vom Beobachterstatus in den „Teil-der-Welt-Status“ zu springen.

Charaktereigenschaft

Mut ist einmal eine Eigenschaft der Persönlichkeit, die wir als Charaktereigenschaft einem Menschen zuschreiben. Auf der anderen Seite zeigt sich Mut erst in der aktiven Handlung. Mut erlebt der Mensch erst durch ein In-die-Welt-Treten. Mut als Interaktion gewinnt in der Kommunikation der Menschen zunehmend an Bedeutung (a.a.O). Eine Meinung gegenüber einem Menschen geäußert, zeigt sich erst an der Reaktion des Anderen. Kommunizieren bedeutet folglich sich trauen.

Mitunter ist es ein unbequemer Weg, viele verlieren auf dem Weg den Mut, werden von institutionellem Denken vereinnahmt. Man sieht es Menschen an, die mutig sind.  Mutige Menschen sind nicht nur Spielführer,  sondern alle, die sich nicht beliebig hin und her schieben lassen.

Führen bedeutet soziale Verantwortung

Führungskräfte zeigen Mut, wenn sie fähig sind, auch unpopuläre Maßnahmen durchzusetzen. Dabei bedeutet unpopulär nicht nur in der Hierarchie abwärts, sonbdern auch im Vertreten der Geführten nach oben. Es gilt für Führungskräfte personales und sozialverträgliches Entscheiden: dazu ist Mut erforderlich. Täglich begegnen Menschen und Führungskräfte Spannungsfeldern.

Mut und Selbstorganisation

Aktives Selbstmanagement hilft, sich nicht zu verrennen und die Balance zu halten. In einer sich schnell wandelnden Welt dem eigenen Herzen zu folgen, bedarf großen Mutes. Selbstorganisation, Klarheit und Ausrichtung spielen eine entscheidende Rolle. Mut heißt, das Leben selbst in die Hand zu nehmen. Es bedeutet zur Persönlichkeit zu wachsen. Mut und Angst stehen in einem engen Verhältnis. Wer Mut idealisiert wird schnell abstürzen, schreibt Messmer in seinem Buch Grenzgänger.

Mut und Vertrauen

Die Definition von Mut zum Schluss: Mut, auch Wagemut oder Beherztheit, sei, dass man sich traut und fähig ist, etwas zu wagen, das heißt, sich in eine gefahrenhaltige, mit Unsicherheiten verbundene Situation zu begeben. (Wikipedia 2015)

Ohne Mut ist kein Vertrauen möglich. Und Vertrauen ist für eine offene Kommunikation unabdingbar. Und ehrliche Interaktion bedeutet Transparenz. Vertrauen ist nicht vertrauensseelig. Bei Vertrauenswürdigkeit ist der Blick eher in die Vergangenheit gerichtet und zeigt Bekanntes und Bewährtes. Danach zu Handeln, bedarf kaum einer mutigen Handlung.
Aktiv und mutig Handeln Menschen erst, wenn wir dem anderen Menschen vertrauen und auch das Risiko eingehen, dass es anders verstanden werden könnte. Hier schließt sich der Kreis zu den einführenden Betrachtungen.

Mut und Demut

Mut zeigt sich auch in dem Wort De-Mut. Demut (humildad) besagt, dass ein Mensch in der existenziellen Wahrheit seines Lebens verwurzelt ist: Er erkennt an, dass es etwas anderes gibt und er nicht ausschließlich Kraft eigener Leistung, sondern aus der Kraft der Liebe lebt. Seine menschliche Würde steckt  auch darin, seinen Mitmenschen mit einer realistischen Selbsteinschätzung zu begegnen, in der er sich weder überschätzt noch auf ungesunde Weise abwertet oder minderwertig fühlt. Das zu vertreten bedarf Mut. Eine Persönlichkeit sollte Demut zeigen (Siehe Antrittsrede von Saatspräsident Dr. W. Steinmeier). Demütige  Menschen handeln so, dass durch ihr Handeln fremdes und eigenes personales Leben eher gemehrt als gemindert wird.

Nur Mut!

Ohne mutige Veränderung erstarrt das Leben.

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